Herzlich Willkommen beim Jugendforum Falkensee!

Hier findet ihr alle wichtigen Informationen und Neuigkeiten rund um das Jugendforum. Wir versuchen, die Seite möglichst immer auf dem aktuellsten Stand zu halten. Sollte uns das mal nicht gelingen und euch fällt das auf, könnt ihr uns gerne eine kurze E-Mail schreiben.



Das Jugendforum sagt Veranstaltungen bis auf Weiteres ab.

#WIRBLEIBENZUHAUSE



JuFo forscht!

Gemeinsames Projekt mit Berliner Hochschule

Im Zuge des Forschungsprojektes einer Studentin der sozialen Arbeit von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin führen wir eine Umfrage zum Jugendforum Falkensee durch!

Wenn du in Falkensee und Umgebung wohnst und zwischen 14 oder 25 Jahren alt bist, kannst du uns gerne unterstützen, indem du an der Umfrage teilnimmst. Es geht darum, ob du das Jugendforum kennst und wie groß dein Interesse an dessen Arbeit und Veranstaltungen ist. Weiterhin geht es um Deine eigenen Interessen und wie du diese in der Arbeit des Jugendforum integriert haben möchtest und selbst einbringen kannst. Die Umfrage dauert circa 5 bis 10 Minuten und findet anonym statt. Die Ergebnisse der Umfrage werden für die Arbeit der Studentin in ihrem Seminar und die interne Arbeit des Jugendforums genutzt.

Wir freuen uns sehr über Deine Teilnahme und Deine damit verbundenen Antworten und Vorschläge.

https://www.umfrageonline.com/s/c0349f3


Danke Manuela! <3

Seit heute hat Brandenburg eine neue Landesgleichstellungsbeauftragte. Manuela Dörnenburg verlässt nach zehn Jahren die Stadtverwaltung und das Büro für Vielfalt und wechselt in die Verwaltung des Landes. Die letzten fünf Jahre hat Manuela auch die Entwicklung des Jugendforums begleitet, stand uns bei Fragen und Problemen zur Seite und hat uns in sehr vielen Angelegenheiten unterstützt. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Ohne diese Unterstützung würden wir heute nicht hier stehen. Für die weitere Arbeit zur Gleichstellung auf Landesebene wünschen wir viel Erfolg und freuen uns von neuen Projekten zu hören. 

Gleichzeitig möchten wir Frau Juliane Wutta-Lutzmann herzlich zur Benennung zur neuen Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragten der Stadt Falkensee gratulieren und ihr für die künftige Arbeit alles gute zu wünschen.

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

#LEAVENOONEBEHIND

Zur Aufnahme von minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen

Gemeinsam mit dem Bündnis gegen Rechts, der Initiative Willkommen in Falkensee, den Grünen, der LINKEN, dem Senioren-Beirat, dem Beirat für Menschen mit Behinderung, dem Jugendbeirat, der Partei DIE PARTEI und der Kirche für Asyl haben wir am Mittwoch mit einer Kundgebung vor der Stadtverordnetenversammlung bei den Stadtverordneten dafür geworben sich dafür einzusetzen, dass Falkensee die vulnerabelsten unter den Geflüchteten auch in Falkensee willkommen heißt.

Es war ein gutes Zeichen, dass fraktionsübergreifend der Beschluss gefasst wurde, als Stadt, für die Aufnahme von geflüchteten Menschen, Bereitschaft zu signalisieren.

Danke für Ihre Haltung! Chapeau! Das ist ein Sieg der Menschlichkeit gegen die zunehmende Ausgrenzung in der Gesellschaft.

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Rainbow over Brandenburg:

Das Regenbogencafé und das Jugendforum Fakensee

hissen Regenbogenfahne

Am 17. Mai 1990 beschloss die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Seither wird an diesem Tag    an öffentlichen Orten und mit individuellen Aktionen gegen Ausgrenzungen von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und trans* und Inter* Personen gekämpft und als Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter* und Trans*ophobie begangen. Dabei dient die Regenbogenfahne als Symbol der weltweiten Emanzipationsbewegung, welche an vielen öffentlichen Orten, wie Rat- und Stadthäusern oder ganz privat gezeigt wird. Auch der Brandenburger Landtag flaggt in diesem Jahr traditionell die Regenbogenfahne.
Im Corona - Jahr, bei dem die Menschen aller Geschlechter und sexuellen Orientierungen mit Abstandsgeboten und Strategien der Kontaktvermeidung konfrontiert sind, erweist es sich, dass zwischenmenschliches Miteinander ein elementares Lebenselixier ist. Insbesondere schwule und lesbische Jugendliche leiden unter den Einschränkungen, weil ihnen Orte und Möglichkeiten des Kennenlernens und des Ausprobierens genommen werden.
Umso wichtiger ist es, ein Zeichen zu setzen. In diesem Jahr sich das Jugendforum und Regenbogencafè Falkensee gemeinsam mit dem Hissen von Regenbogenfahnen am Jugendclub Alte Post am Internationalen Tag gegen gegen Homo-, Bi-, Inter* und Trans*phobie beteiligt.

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Gießaktion der Baumschutzgruppe Finkenkrug und des Jugendforums Falkensee im Kinderstadtwald

Im November 2014 haben Falkenseer Kinder angefangen, einen kleinen Wald zu pflanzen, weil sie wissen, dass Bäume für die Menschen gut sind. Initiiert hat das die Baumschutzgruppe Finkenkrug in Zusammenarbeit mit der Organisation „Plant for the Planet“. Inzwischen haben wir gelernt, dass wir Geduld brauchen bis aus den kleinen Bäumchen wirklich ein Wald wird. Genauso wie Kinder brauchen auch die Bäume noch Pflege. Kälte, Trockenheit, Wildschweine und viele weitere äußere Einflüsse setzen unserem Wald zu.

Am 03. Oktober 2019 rief das Jugendforum zur Aktion „Einheitsbuddeln“ im Kinderstadtwald auf und beteiligt sich seitdem an der Pflege.

In diesem Jahr haben wir das dritte sehr trockene Frühjahr in Folge.

Auch wenn es eigentlich heißt: Einen Wald gießt man nicht – die letzten Jahre waren extrem trocken, der Wald hat keinen guten Boden und ist nahezu unbeschattet. Wir müssen ihm daher mit Gießen helfen. Das haben wir schon in den vergangenen Jahren getan. Stadt und Feuerwehr unterstützen uns, indem sie regelmäßig einen 1000l-Tank befüllen. Nun brauchen wir (Wo-)Manpower, die das Wasser an die Bäumchen bringt. Das Jugendforum hat eine Doodle-Liste erstellt, welche von KW20 (zweite Mai-Woche) bis KW 40 (letzte September-Woche) reicht. In dieser können sich Gießwillige wochenweise eintragen. Sollte es in der eigenen Woche genug regnen, können die Freiwilligen sich entspannt zurücklehnen, regnet es nicht, sollte die eingetragene Person eine Gießgruppe organisieren, die die Bäumchen bewässert. Solltet Ihr also Lust und Zeit haben, für eine Woche diese Verantwortung zu übernehmen könnte ihr euch über den folgenden Link in die Liste eintragen: https://doodle.com/poll/nx3uh96mdyvtdgnx. Zusätzlich könnt Ihr jegliche Fragen an info@jugendforum-fks.de stellen. Wir wünschen ganz viel Spaß beim Gießen!


Hilfsangebote für Risikogruppe - Jugendforum kauft ein

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Sie brauchen Hilfe bei Ihrem Einkauf, da Sie zur Risikogruppe gehören und aufgrund des Corona-Virus nicht mehr einkaufen gehen möchten?

Schreiben Sie uns eine Mail an hilfe@jugendforum-fks.de, rufen Sie bei der Willkommensinitiative unter 03322/2938901 an, oder melden Sie sich bei der EUTB Havelland per Fax unter 03322/4227168.

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Flyer des Jugendforums zum Verteilen
Flyer_Corona-Einkaufshilfe.pdf
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Flyer der Willkommensinitiative zum Verteilen
CORNONA-Einkaufshilfe-Flyer.pdf
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Internationaler Tag gegen Rassismus - Nein zu Terror und Gewalt

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Eigentlich wollten wir heute auf die Straße gehen. Die Terroranschläge von Hanau und Halle sowie der Mord an Herrn Walter Lübcke zeugen von einem wieder aufkeimendem Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft. Auch die AfD trägt hierzu einen großen Teil bei. Der Verfassungsschutz stufte den sogenannten "Flügel" um Kalbitz und Höcke (Fraktionsvorsitzende der AfD in Brandenburg und Thüringen) als rechtsextrem ein, weshalb dieser nun zur Auflösung gezwungen wurde. Doch die Mitglieder des "Flügels" sind weiterhin in der AfD aktiv. Die Partei bleibt also rechtsextrem gelenkt.

Aus diesem Grund und aufgrund vieler weiterer Meldungen, die zeigen, dass rassistische Kräfte überall an Einfluss gewinnen, möchten wir trotz der aktuellen Krise ein Zeichen setzen. Das Jugendforum und ein großer Teil der Gesellschaft steht geschlossen gegen diese Angriffe von Rechts zusammen. Wir protestieren gemeinsam und vielfältig, so wie auf dem Foto aus dem letzten Jahr, gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, gegen Einschüchterung und Naziaufmärsche. Wir wollen keinen Hass und keine Ausgrenzung, sondern ein solidarisches und respektvolles Miteinander. 

Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, dass man Probleme nur gemeinsam lösen kann und Diskriminierungen und Hass dabei keine Lösung sind.

Bleibt gesund, bleibt mutig und erhebt eure Stimme gegen Ungerechtigkeiten, Ausgrenzungen und Rassismus. #WorldAgainstRacism


#WeRemember - 75 Jahre Befreiung von Auschwitz

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Am 27. Januar vor 75 Jahren wurde das Vernichtungslager Auschwitz von sowjetischen Soldaten befreit. Mit der Befreiung wurden die Verbrechen weltweit öffentlich, die die Nazis an den dort (und in vielen anderen Lagern) gefangen gehaltenen Menschen begangen haben. Mehr als 1,2 Millionen Menschen wurden allein in Auschwitz ermordet, die meisten davon waren Juden. Überall in Deutschland wurde gestern deshalb der Opfer der NS-Herrschaft gedacht. Auch wir finden, dass solch ein grausames Verbrechen nie wieder möglich sein darf und möchten deshalb der Opfer gedenken und an die Schrecken dieser Zeit erinnern. Gleichzeitig erstarken momentan wieder rechte Strömungen, die Antisemitismus und Rassismus propagandieren. Im Jahr 2018 wurden 1799 antisemitisch motivierte Straftaten in Deutschland begangen, 1603 davon wurden von Rechtsradikalen verübt. Diesen Entwicklungen muss die Gesellschaft geschlossen entgegen stehen und zeigen, dass solche Ansichten und Handlungen nie wieder akzeptiert werden dürfen. Dafür machen wir uns auch im Jugendforum stark. Wir haben hier eine enorme Verantwortung, an diese Schrecken zu erinnern und rechten Entwicklungen entgegen zu wirken.

 

Auch in Falkensee gab es von 1943 bis 1945 ein Außenlager des KZ Sachsenhausen. Im heutigen Geschichtspark an der Lake findet man noch eine Baracke und die Fundamente weiterer Gebäude. Neben dem KZ-Lager gab es außerdem noch ein Arbeiterlager, Waffen-Produktionsstätten und ein Kriegsgefangenenlager. Dort wurden zwischen  1.600 und 2.500 Menschen (vor allem aus Polen, Frankreich, Norwegen und der Sowjetunion) gefangen gehalten und zu Arbeiten in den anliegenden Waffenproduktionsstätten der DEMAG gezwungen. Diese Arbeit und das Leben im Lager fanden unter unmenschlichen Bedingungen statt. Die Lagerinsassen waren schlecht gekleidet und unzureichend ernährt, wurden misshandelt und mussten häufig über 14 Stunden lang arbeiten, sodass viele der Menschen in der Zeit starben. Kranke und verletzte Menschen wurden zurück ins Stammlager Sachsenhausen gebracht und dort ermordet und verbrannt. Mit dem Vorrücken der sowjetischen Armee wurde das Lager am 26. April 1945 befreit.