Herzlich Willkommen beim Jugendforum Falkensee!

Hier findet ihr alle wichtigen Informationen und Neuigkeiten rund um das Jugendforum. Wir versuchen, die Seite möglichst immer auf dem aktuellsten Stand zu halten. Sollte uns das mal nicht gelingen und euch fällt das auf, könnt ihr uns gerne eine kurze E-Mail schreiben.




Da steppt der Fuchs!

Jugendforum Falkensee mit Großaufgebot zum diesjährigen Stadtevent

Licht an, Musik ab: Nach zweijähriger Pause findet endlich wieder das allseits beliebte Stadtevent statt, welches vom Bündnis gegen Rechts organisiert wird. „Mit Theater und Musik für Demokratie, Frieden und einem respektvollen Miteinander in einem weltoffenen, bunten Falkensee“ – dieses Motto ist gerade in Zeiten des Krieges in Europa und nach dem Aufmarsch von Verschwörungsideologen im Frühjahr wichtiger denn je. Für das Comeback der „Kulturrallye“ hat sich das Jugendforum ein ganz besonderes und vielfältiges Programm überlegt: „Nachdem wir 2017 das erste Mal mit einer eigenen Bühne dabei waren und uns auch in den folgenden Jahren beteiligt haben, wollten wir in diesem Jahr etwas ganz Besonderes auf die Beine stellen.“, berichtet Elia Patzschke aus dem Jugendforum.

Der vor kurzem neu eröffnete Bereich am Falkenhagener Anger wird durch die Bühne des Jugendforums gebührend musikalisch eingeweiht: Kurz nach der Eröffnung des Stadtevents um 18:00 Uhr an der Hauptbühne bei der B89 geht die musikalische Begeisterung am Anger mit rekordverdächtigen vier Bands im Programm um 18:30 Uhr los.  Über den Abend verteilt werden mehrere, regionale Künstler*innen aus Falkensee und Umgebung ihr Talent zum Besten geben: The Pitayas (Rockband aus Falkensee), Kecko8 (Rapper aus Berlin), The Hidden Keys (Funkband aus Berlin) und Skamarley (Ska-Punkband aus Berlin) werden am Abend des 17.09.2022 für erstklassige Unterhaltung auf der Bühne des Jugendforums sorgen.

Begleitet wird das Kulturspektakel durch das Catering des Jugendforums: „Neben vielen alkoholfreien Getränken wird es vor Ort auch Popcorn für alle Besucher*innen geben. Wir freuen uns auf alle Menschen, die am Samstagabend am Stadtevent teilnehmen und bei uns vorbeischauen werden.“, verrät Annika Matz aus dem Jugendforum.

Bilder: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer


ACHTUNG: Letztes Sommerkino 2022 abgesagt!

Das Jugendforum informiert darüber, dass das Sommerkino am 26.08.2022 aufgrund der Witterungsbedingungen abgesagt wird. Laut übereinstimmenden Wetterberichten ist zwischen 19:00 Uhr und 00:00 Uhr stärkerer Regen bis Gewitter angesagt. Dies gefährdet sowohl die Technik, trägt jedoch auch nicht zu einer gemütlichen und sicheren Kinoatmosphäre bei.

Damit ist die Sommerkino-Reihe in diesem Jahr leider schneller vorbei als geplant. Wir bedanken und bei allen Menschen, die in den letzten Wochen unsere Veranstaltungen besucht haben!


Am 20.08.2022 haben wir endlich unseren neuen Raum im Nebengebäude des Haus am Anger eröffnet. Wir starteten mit einem offiziellen Teil und luden neben den Stadtverordneten und der Stadtverwaltung auch viele Initiativen und Vereine ein, mit denen wir seit Jahren gut und gerne zusammenarbeiten und die uns bei unserer Arbeit unterstützen.
Am Abend gab es für alle Jugendlichen den lockeren und entspannten Part mit vielen Snacks und Getränken, Pizza aus einem selbstgebauten Pizzaofen, Musik und der Taufe unseres Raumes. Der Name unseres neuen Raumes wurde in einer Abstimmung ermittelt.
Ab sofort findet ihr uns im SCHUPPEN!
Wir sind sehr glücklich, dass wir nach unserem Einzug im letzten Jahr und vielen Renovierungsarbeiten nun endlich unser neues Domizil eröffnen können. Wir freuen uns auf die schöne Zeit hier und auf eine gute Zusammenarbeit mit unseren Nachbar*innen vom Haus am Anger.

Bilder: Leonie Mikulla (MAZ)


HOME SWEET HOME

Jugendforum Falkensee lädt zur Eröffnungsfeier des neuen Raumes am Falkenhagener Anger ein

Das nächste Kapitel für das Falkenseer Jugendforum bricht an: Nachdem es zwischen Mai 2018 und Februar 2019 sein zu Hause im selbstorganisierten „EGAL“ neben der B80 hatte, zog es die Jugendlichen nach dem Gebäudeabriss zwischen März 2019 und Juni 2020 in den ASB-Jugendclub „Alte Post“. Nach dem zweiten Umzug binnen zwei Jahren, welcher aufgrund der Schließung des Jugendclubs nötig wurde, ist das Jugendforum nun im Nebengebäude des Hauses am Anger untergekommen. „Rückblickend waren wir in den letzten Jahren verhältnismäßig viel mit unseren eigenen Umzügen und Raumgestaltungen beschäftigt. Wir hoffen und sind zuversichtlich, dass dieser Umzug erstmal der letzte auf absehbare Zeit war.“, resümiert Lennart Meyer.

Zwar erfolgte die Schlüsselübergabe mit dem Bürgermeister bereits am 28.09.2021, jedoch ist seitdem viel passiert. Der Umzug ist inzwischen komplett abgeschlossen und der ehemalige Büroraum des Schulamtes ist fertig eingerichtet und erstrahlt in einem komplett neuen Gewand. Natürlich wurde auch der Renovierungs- und Gestaltungsprozess durch die Pandemie verlangsamt. „Wir sind allerdings froh, dass wir diese harte Arbeit nun hinter uns haben und freuen uns, dass wir uns in unserem neuen Raum bereits gut einleben konnten.“, so Charlotte Lang.

Fotos: Max Braun (MAZ)

Da nun alle Arbeiten abgeschlossen sind, lädt das Jugendforum am Samstag, den 20.08.2022 sehr herzlich zur Eröffnungsfeier des neuen Raumes im Hinterhof des Hauses am Anger ein. Ab 15:00 Uhr startet ein offizielleres Programm, zu welchem neben wichtigen Kooperationspartner*innen des Jugendforums auch die Verteter*innen der Stadtpolitik eingeladen sind. „Dies ist für uns auch ein toller Anlass, um uns bei allen Akteuren aus der Stadt für die tolle Zusammenarbeit zu bedanken und gleichzeitig einen kleinen Blick in die Zukunft zu werfen.“, begründet Lennart Meyer diese Entscheidung. Ab 17:00 Uhr lädt das Jugendforum insbesondere alle Jugendlichen der Stadt zu einem lockeren und entspannten Abend in seine Räumlichkeiten ein. „Neben Musik und Snacks ist natürlich auch für Getränke, verschiedene Angebote und eine lockere Stimmung gesorgt. Wir wollen gemeinsam chillen, quatschen, trinken und somit unserem Raum eine würdige Eröffnungsfeier geben!“, freut sich Charlotte Lang. Spannend wird der gemütlichere Teil vor allem aus einem Grund: Das Jugendforum wird am Abend den Namen des neuen Treffpunktes bekannt geben. Wer wird die Nachfolge des EGALs und der Alten Post? Kommt vorbei und erfahrt es selbst! Wir freuen uns auf euch! Eine Anmeldung zur Eröffnungsfeier ab 17:00 Uhr ist nicht nötig.


Jugendforum Sommerkino 2022

Auch 2022 veranstalten wir wieder das Jugendforum Sommerkino im Gutspark. In diesem Jahr kommt außerdem eine Kids-Edition dazu, die wir am Haus am Anger zeigen. Wie in den letzten Jahren ist der Eintritt kostenlos, damit möglichst alle Menschen teilnehmen können. Wir freuen uns aber, wenn ihr etwas Geld für die jeweils zum Film ausgewählte gemeinnützige Organisation sammeln. Folgende Filme werden an den Abenden im Freitag gezeigt:

Da der Aufbau und Abbau, sowie der CO2-neutrale Transport mit dem Lastenrad viel Aufwand und Zeit beanspruchen, freut sich das Jugendforum über tatkräftige Unterstützung. Interessierte, hilfsbereite Jugendliche können sich über das Kontaktformular auf der Webseite melden. Auf dem selben Weg nimmt das Jugendforum auch alle Fragen und Anmerkungen zum Sommerkino entgegen.

Weitere Informationen findest Du unter www.jugendforum-fks.de/sommerkino.


DEINE KREATIVITÄT IST GEFRAGT

Jugendforum ruft Sticker-Wettbewerb aus

Sticker können so viel. Sie verschönern dein Fahrrad, transportieren starke Messages oder lassen sich gut als Abdeckmittel von Nazi-Propaganda nutzen.

Aus diesen Gründen und noch vielen anderen organisiert das Jugendforum Falkensee nun einen ersten Sticker-Wettbewerb. Drei Themen stehen zur Auswahl: Tier- und Umweltschutz, Pride Month oder Feminismus. Wir möchten dazu anregen sich selbst stärker mit diese Themen auseinanderzusetzen und das auf eine kreative Weise.

 

 

Unser Ziel ist es möglichst viele Einsendungen zu bekommen und zukünftige Giveaways des Jugendforums von Kindern und Jugendlichen Falkensees gestalten zu lassen.

 

Dabei ist es wichtig zu betonen, dass es keine perfekt ausgearbeiteten Entwürfe sein müssen. Viel entscheidender ist eine gute Idee, die zu einem der genannten Themen passt.

Skizzen, digitale Entwürfe oder angedeutete Strickzeichnungen können bis zum 1. Juni 2022 digital als Foto oder PDF-Datei an info@jugendforum-fks.de oder über Instagram an @jugendforumfks gesendet werden. Analog kannst du deinen Vorschlag zusammen mit deinem Namen und einer Kontakt-Möglichkeit in den Briefkasten des Jugendforums am Haus am Anger (Falkenhagener Straße 16) einwerfen. Sollte die Jury, sich für deinen Entwurf entscheiden, wirst du kontaktiert und dein Entwurf gemeinsam druckfertig gemacht.

Die besten Einsendungen zu jedem Thema werden gedruckt und sind dann für alle zum Mitnehmen beim Jugendforum Falkensee zu erhalten.

 

Wir sind gespannt auf deine Ideen und freuen uns über jede Einsendung.


 

POETRY SLAM IN FALKENSEE!

 

Seit Ende letzten Jahres finden unter dem Namen „Falkenseer Rosenkrieg“ regelmäßig Poetry-Slam Workshops oder Schreibwerkstätten statt.

 

Nun wird es am 1. Mai einen großen Poetry Slam im Kino Ala geben. 🌹 Haltet euch also schon mal den 1. Mai frei und besorgt per E-Mail an rosenkrieg.falkensee@gmail.com (kostenlose) Karten für euch, eure Familie, Freund:innen und Nachbarn.


#PEOPLENOTPROFIT

Klimastreikt am 25. März - auch in Falkensee!

Im ganzen Land und auf der ganzen Welt geht Fridaysforfuture am 25. März auf die Straßen – für den Wandel und für Klimagerechtigkeit.

Der neuste IPPC Bericht hat noch einmal offengelegt wie dringlich die Situation ist. Dieses Jahrzehnt ist entscheidend, um die Klimakrise zu bewältigen. 

 

Lasst uns zusammen am 25. März auf die Straße gehen, laut sein und die Politik daran erinnern, dass wir Klimagerechtigkeit fordern statt Profit.

Auch Falkensee ist dabei! Unterstütz uns und sei dabei!

 

Los geht’s in Falkensee gegen 16 Uhr auf dem Vorplatz der Alten Stadthalle und dann ca. eine Stunde mit dem Fahrrad durch Falkensee. Enden wird die Demonstration gegen 17:30 Uhr vor der Alten Stadthalle. Dort wird noch eine kurze Abschlusskundgebung stattfinden mit kreativen und politischen Inputs.

Was solltest du mitbringen?

Ein Fahrrad o.ä., Motivation & Spaß, eine Maske, am besten gaaanz viele Freund:innen/Familienmitglieder/Nachbarn usw. und wenn möglich ein kleines Schild oder Plakat.


#StandWithUkraine

 

Mitten in Europa ist Krieg. Russland bricht unverhohlen mit dem Völkerrecht und den Grundsätzen der UN-Charta. Es muss weiter mit Hochdruck an diplomatischen Lösungen gearbeitet werden. Die militärische Aggression muss sofort beendet werden. Wir sind solidarisch mit den Menschen in der Ukraine und hoffen auf einen baldigen Frieden. Europa muss umfassende humanitäre Hilfe leisten. Nie wieder Krieg!

 

Du suchst nach Aktionen in deiner Nähe oder nach Möglichkeiten, den Menschen in der Ukraine zu helfen? Auf standwithukraine.live findest du eine Karte und verschiedene Möglichkeiten zu unterstützen: https://standwithukraine.live/


Seid dabei und unterzeichnet die Petition auf https://www.change.org/p/brandenburg-brandenburg-zeigt-haltung.

 

Demokratisch handeln heißt, das Wohl aller nicht aus den Augen zu verlieren. Die persönliche Freiheit endet da, wo die Schutzrechte anderer mit Füßen getreten werden. Wir bemerken, wie die Debatte emotionaler wird, wie sich über Maßnahmen aufgeregt wird und was dabei vergessen wird, sind die Menschen, die an Corona sterben.

 

Seit zwei Jahren verlangt die Pandemie uns allen viel ab. Distanz-Unterricht, Online-Vorlesungen und fehlende soziale Kontakte machen uns zu schaffen. Wir alle wünschen uns, wieder Veranstaltungen zu besuchen, Freunde zu treffen und sich nicht regelmäßig Gedanken über die eigene Gesundheit und die seiner Familie und Freunde zu machen. 

 

Besonders belastet ist seit zwei Jahren das Personal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Die Mitarbeitenden sind überlastet und aufgrund des nicht vermeidbaren Kontaktes ständig der Gefahr einer Infektion ausgesetzt. In Solidarität mit den dort beschäftigten Menschen, muss alles getan werden, Infektionen zu verhindern und die Menschen zu schützen.

 

Die Pandemie stellt das Gemeinschafts- und Gerechtigkeitsgefühl in unserer Gesellschaft auf eine Belastungsprobe. Die Gefahr geht dabei von den Desinformationen, der rechten und antisemitischen Hetze und der teilweise hohen Aggressivität auf den Protesten aus. Diesen demokratiegefährdenden Entwicklungen müssen wir als Gesellschaft gemeinsam entgegentreten und zeigen, dass Vernunft und Respekt überwiegen. Bei all den Diskussionen um Rechte und Freiheiten wird außerdem meist die Freiheit der Menschen aus den Risikogruppen vergessen, die seit zwei Jahren aus Gründen des Selbstschutzes auf Vieles verzichten müssen. In Solidarität mit allen Menschen müssen wir gemeinsam einen schnellen Weg aus der Pandemie finden.

 

Als Teil des Bundesprogramms "Demokratie leben!" stehen wir ein für Vielfalt und Demokratie und gegen Extremismus und Diskriminierung. So zeigen wir Haltung.


Mahnwache

Licht des Gedenkens - Solidarisch gegen Corona

Das Bündnis gegen Rechts (BgR) und das Jugendforum Falkensee haben mit Unterstützung der vier evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde eine Mahnwache zum Gedenken an die nach einer Corona-Infektion verstorbenen Menschen abgehalten. Für jeden Verstorben im Havelland wurde eine Kerze auf dem Vorplatz der Stadthalle angezündet. Zeitgleich ließen die Kirchen der umliegenden Gemeinden die Glocken läuten. Aktuell sind 221 Menschen im Havelland, 4 860 Menschen in Brandenburg und 115 000 Menschen in Deutschland an den Folgen einer Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 verstorben. (Stand: 13. Januar 2022).

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

„Dem lauten Geschrei der Impfgegner:innen und 'Spaziergänger:innen' wollen wir das stille Gedenken an die Corona-Toten entgegensetzen“, erklärt Waltraud Eckert-König vom Bündnis gegen Rechts. „Demokratisch handeln heißt, das Wohl aller nicht aus den Augen zu verlieren. Die persönliche Freiheit endet da, wo die Schutzrechte anderer mit Füßen getreten werden.“

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Aufgrund der Pandemielage verzichteten wir bewusst auf eine größere öffentliche Versammlung. Gleichwohl galten strikte Hygieneregeln einschließlich Masken- und Abstandspflicht.

Clara Weiger vom Jugendforum meint: „Wir bemerken, wie die Debatte emotionaler wird, wie sich über Maßnahmen aufgeregt wird und was dabei vergessen wird sind die Menschen, die an Corona sterben. Heute gedenken wir der Verstorbenen, gemeinsam kämpfen wir gegen das Virus und nicht gegen Menschen, wir halten zusammen. Wir wollen das Stadtbild nicht von denen spalten lassen, die durch Falschinformationen Ideologien prägen und unsere Demokratie gefährden. Unsere Gedanken gelten den Verstorbenen und denen, die sie bis zum Schluss pflegen und behandeln. Danke! "

 

Die Aktion ist auch ein Signal der Abgrenzung von denen, die montags bei sogenannten Spaziergängen meist ohne Masken und Abstand durch die Stadt ziehen und sich gegen Impfungen sowie notwendige Schutzmaßnahmen stellen.


STILLES ENDE EINES JUGENDCLUBS

Auszug aus der Alten Post mit der offiziellen Schlüsselübergabe abgeschlossen – Einzug verschoben

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Die zweite große Raumsuche innerhalb von zwei Jahren endete für das Jugendforum im Mai 2021, als der Umzug in das Nebengebäude des Hauses am Anger bekannt gegeben werden konnte. Doch hier fingen die eigentlichen Umzugsarbeiten erst an. In der bisherigen Bleibe – dem ehemaligen ASB-Jugendclub „Alte Post“ – mussten etliche Kartons gepackt und Möbel umzugssicher auseinander gebaut werden. Nach tagelanger harter Arbeit und der ein oder anderen Nachtschicht war es am Dienstag, dem 06.07. soweit: Die Transporter der Stadt Falkensee fuhren am Bahnhof Finkenkrug vor, um die vielen Schränke, Tische, Stühle, Kartons und weitere Kisten mit viel Veranstaltungsmaterial aus der Alten Post zu befördern. Lennart Meyer, aktiv im Jugendforum: „Das war keine einfache Geschichte. Da wir in Zukunft weniger Raum zur Verfügung haben, mussten wir uns auch von einigen Dingen trennen. So wurden feste Einrichtungsgegenstände zu Sperrmüll, welchen wir mit dem Lastenrad selbst weggebracht haben. Für den Transport der restlichen Sachen bedanken wir uns sehr bei der Stadt, welche uns einen Transporter und helfende Hände zur Verfügung gestellt hat.“

Drei Tage später, am 09.07.2021, folgte die Schlüsselübergabe an den Arbeiter-Samariter-Bund, welchem die Räume, die in Zukunft an den anliegenden Hort „Rappelkiste“ angegliedert werden, gehören. Robert Bolze (Geschäftsführer des ASB) lobte die Aufräumarbeiten der engagierten Jugendlichen: „Da bin ich wirklich sehr dankbar für. Die Räume wurden ohne Makel übergeben und die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen hat wirklich gut funktioniert. Ich wünsche ihnen für die Zukunft alles Gute.“

Der Einzug in die ehemaligen Räume des Schulamtes am Falkenhagener Anger verzögert sich allerdings auf unbestimmte Zeit. Aufgrund von Statikprüfungen und Bauarbeiten können die Räume nicht wie geplant direkt im Juli bezogen werden. Die Möbel und Kisten des Jugendforums müssen daher in Extra-Räumen zwischengelagert werden. Antonia Trümpler, aktiv im Jugendforum, sagt dazu: „Das ist zugegeben ziemlich bitter, da wir mit unserem neuen Raum jetzt noch nichts anfangen können. Weiterhin wartet dann im Verlauf des Jahres nochmals eine Menge Arbeit mit weiteren Transporten und den Gestaltungsarbeiten auf uns. Wir nehmen die Situation jetzt aber so an und hoffen auf einen baldigen Einzug.“

Das Bild zeigt Marius und Robert Bolze (Geschäftsführer der ASB gGmbH für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe im Havelland) bei der Schlüsselübergabe.
Das Bild zeigt Marius und Robert Bolze (Geschäftsführer der ASB gGmbH für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe im Havelland) bei der Schlüsselübergabe.

LASST UNS REDEN! QUEER&A

Schwul, lesbisch, trans, asexuell,  bisexuell, non-binary

Am 12. Juni laden das Jugendforum Falkensee und die Lokale Agenda 21 alle Menschen aus Falkensee und Umgebung zu ganz besonderen Gesprächen ein. Schwul, lesbisch und trans - darum geht es in der ersten Runde.

In insgesamt drei Stunden hast du die Möglichkeit für jeweils eine Stunde in einer kleinen Gruppe unsere Gesprächspartner:innen (zwischen 15 und 58 Jahre) kennenzulernen und Fragen zu stellen.

Ziel der Veranstaltung ist, mit verschiedenen Menschen der LSBTIQ* Community in Kontakt und Austausch zu kommen, Berührungsängste und Vorurteile abzubauen.

 

Das Ganze findet in Präsenz im Garten der Vielfalt (Schönwalder Str. 65, Falkensee) um 14 Uhr statt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Teilnehmer:innenzahl auf 30 Personen begrenzt. Außerdem werden die Gäste gebeten vorher einen Corona-Schnelltest zu machen. Ausgenommen sind vollständig Geimpfte und Genesene, die bitte eine dementsprechende Bescheinigung mitbringen.

Wir bitten um Anmeldung unter info@jugendforum-fks.de oder 0176 57201010.

Am 26. Juni geht es dann weiter mit drei Gesprächspartner:innen zu asexuell, bisexuell und non-binary.


KUNSTWETTBEWERB ZUM PRIDEMONTH

Mach den Pridemonth noch bunter!

Beim Pridemonth geht es um Toleranz, aber auch um die Sichtbarkeit der LGBTQ* Szene.

Deshalb könnt ihr uns vom 01. bis zum 30. Juni 2021 ein selbstgemachtes Bild zum Pridemonth oder zur LGBTQ* Community schicken. 

Wenn dein Bild fertig ist poste es auf Instagram mit dem Hashtag #pridemonthfks und markiere @jugendforumfks oder schick es per Mail an info@jugendforum-fks.de.

 

Die Einsendungen werden beim Freiluftkino (nach Wunsch anonym) ausgestellt. Außerdem bekommen die ersten 3 Plätze einen Preis.

1. Platz: JBL-Box mit Fuchs drauf

2. Platz: Regenbogenfahne

3. Platz:  LGBTQ* Sticker-Paket

 

Wir freuen uns auf Eure Bilder!


UMZUGSMEISTER:INNEN

Jugendforum Falkensee kommt im Nebengebäude des Hauses am Anger unter

Das Jugendforum Falkensee muss bekanntlich innerhalb von 28 Monaten zum zweiten Mal seine Sachen packen und seine aktuellen Räumlichkeiten in der „Alten Post“ verlassen. Im Mai 2018 eröffnete das Jugendforum den selbstverwalteten Jugendtreff „das EGAL“ neben der B80 am Bahnhof Falkensee. Da das Gebäude dem neuen Kreisverkehr wich, musste das Jugendforum im Januar 2019 seine Koffer packen und kam im ASB-Jugendclub „Alte Post“ am Bahnhof Finkenkrug unter. Im März 2019 erfolgte nach dem Umzug und einer umfangreichen Renovierung die Neueröffnung des „EGALs“ in Finkenkrug – an alte Erfolge und Besucher:innenzahlen konnte jedoch nicht angeknüpft werden. Nachdem der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) im Juni 2020 die Schließung der beiden Jugendclubs „Alte Post“ und „Die Brücke“ bekannt gab, wurde dem „JuFo FKS“ im August 2020 mitgeteilt, dass die Räume im Jugendclub „Alte Post“ den engagierten Jugendlichen nicht weiter zur Verfügung stehen werden.

Nach langen Gesprächen mit Stadtverordneten, der Stadtverwaltung und der Leitung des Hauses am Anger und vielen Diskussionen hat sich das Jugendforum entschieden, dem Angebot der Stadtverwaltung zu folgen und den Raum im Nebengebäude zu beziehen, in welchem früher das Schulamt zu Hause war.

Foto: Jugendforum Falkensee/Anaїs von Fircks
Foto: Jugendforum Falkensee/Anaїs von Fircks

Mit dem feststehenden Umzug endet die zweite große Raumsuche innerhalb von zwei Jahren für das Jugendforum. Bis zum 30.06.2021 dürfen die Jugendlichen noch ihre momentanen Räume in Finkenkrug nutzen. Im Juli 2021 werden die Jugendlichen ihre neuen Räume am Falkenhagener Anger beziehen. Doch die jungen Leute streben nach mehr: „Wir sagen ganz klar, dass wir mit dem, was wir nun haben nicht vollumfänglich zufrieden sind. Wir hatten zudem keine Alternative zu diesen Räumen.“, betont Charlotte Warnhoff vom Jugendforum. Mahafarin Rafati, der seit 2018 im JuFo aktiv ist, konkretisiert: „Der Raum ist einfach zu klein für unsere Bedürfnisse, da hätten wir uns schon mehr gewünscht. Wir haben klare Wünsche und Vorstellungen, wie wir arbeiten, chillen und gemeinsam Spaß haben wollen. Diese haben wir bereit geäußert und wir werden diese auch hartnäckig weiterverfolgen.“ Gemeint ist das Konzept zur Entwicklung neuer Räume als Jugend-, Kultur-, Demokratie-, und Begegnungszentrum „Platz für die Zukunft“, welches das Jugendforum Ende letzten Jahres den Stadtverordneten und der Öffentlichkeit präsentiert hat. In diesem selbsterarbeiteten Konzept zeigt das Jugendforum kreativ und detailreich auf, wie ein generationsübergreifender Begegnungspunkt im Stadtzentrum geschaffen werden kann, sodass unter anderem die Bedürfnisse einer selbstorganisierten Jugendarbeit abgedeckt werden können. Mahafarin Rafati: „Unser Traum ist es, die schönen und erfolgreichen Zeiten aus dem EGAL wiederzubeleben. Durch selbstbestimmte Arbeit in selbstorganisierten Räumen im Stadtzentrum schaffen wir es unter anderem, viel mehr junge Menschen für unsere Projekte zu begeistern.“


Eine Zeitung, die deinen Namen trägt?

+++ Hast du einen treffenden Namen für unser neues Magazin, dass wir ab April (hoffentlich) einmal im Monat rausbringen wollen? +++

In dem neuen Magazin (ohne Namen) wollen wir zusammen mit den Schulen und Schülerzeitungen junge Menschen aus Falkensee zu Wort kommen lassen, aus ihrem Alltag berichten und dich und alle anderen jungen Menschen über alles Wichtige in der Umgebung auf dem Laufenden halten.

Wenn du Namensvorschläge hast, schreibe uns gerne über Instagram @jugendforumfks oder per Mail an redaktion@jugendforum-fks.de. Dort nehmen wir auch gerne schon Artikel, Kommentare, Bilder, Berichte und alles andere spannende entgegen, was du zum Magazin beitragen möchtest.

Ab dem 08. März kannst du dann über eine Auswahl an Vorschlägen bei Instagram abstimmen.

Wir freuen uns auf deine Vorschläge!


Der Gang zum Laden soll Keine Angst bereiten

Jugendforum Falkensee bietet erneut Einkaufshilfe an

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Wie schon im Frühjahr stellt das Jugendforum wieder seine fleißigen Radler*innen zur Verfügung, um für Risikogruppen und deren Angehörige in Falkensee während der Krisenzeit einkaufen zu gehen. Mit einem Lastenrad und zwei Fahrradanhängern will die Gruppe sich für die Hilfesuchenden einsetzen. Was schon während dem ersten Lockdown dankend angenommen wurde, soll jetzt bis zum 10. Januar wieder angeboten werden.

Interessent*innen können direkt auf der Website des Jugendforums Falkensee ein Bestellformular ausfüllen, sich per E-Mail melden, einfach anrufen und insbesondere für Hörgeschädigte bietet die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung ihre Faxdienste an und alle Informationen werden dann an das Jugendforum weitergeleitet.

Gerne dürfen sich auch interessierte helfende Hände melden, die sich ebenfalls gerne auf diese Weise engagieren wollen.

Download
Flyer des Jugendforums zum Verteilen
Flyer_Corona-Einkaufshilfe.pdf
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LANGEWEILE IM LOCKDOWN? #jufozockt

Öffentlicher Minecraft-Server wird ab sofort angeboten

Wir haben ab jetzt einen öffentlichen Minecraft-Server! Wir versuchen so gut wie möglich, auch in diesen Zeiten für euch da zu sein und Angebote zu machen. Lasst uns also gemeinsam ein wenig zocken und auf unserem Discord-Server (https://discord.gg/uM4W8Tx) quatschen. Weitere Online-Angebote werden in den nächsten Tagen folgen.
Die Server-Adresse ist 161.97.118.61 .

GUTEN RUTSCH UND EIN FROHES NEUES JAHR 2021!

Wir haben 30 Falkenseer*innen aus den verschiedensten Initiativen und Organisationen gefragt, was sie sich für das neue Jahr wünschen. Hier habt ihr das Video dazu.

Was wünscht ihr euch für das neue Jahr? Schreibt uns eure Wünsche und Ideen gerne auf Instagram, Facebook, Twitter oder per Mail!

Wir hoffen, ihr habt trotz aller Umstände einen schönen Silvester-Abend. Haltet euch an die bestehenden Regeln und kommt gut ins neue Jahr! Bleibt gesund und munter. Wir hoffen, dass sich eure Wünsche erfüllen und ihr eure Ziele erreichen werdet.


DIE BÜRGER*INNEN HABEN GESPROCHEN!

Vernetzungsgruppe Contra-Hallenbad reagiert auf das Ergebnis des Bürger*innenentscheides zum Hallenbad

Eine jahrelange Diskussion, hitzige Debatten und der Austausch von Argumenten sollten nun das lang ersehnte Ende erreicht haben. Mit dem Bürger*innenentscheid zu der Frage, ob das geplante Hallenbad gebaut werden soll, hatten die Einwohner*innen Falkensees die Möglichkeit, selbst über die (Nicht-)Umsetzung des umstrittenen Projektes zu entscheiden.

Die Vernetzungsgruppe Contra-Hallenbad respektiert und akzeptiert das Abstimmungsergebnis. Wir freuen uns sehr über die hohe Wahlbeteiligung an diesem demokratischen Prozess. Gerade mit unserer Öffentlichkeitskampagne konnten wir viele Menschen davon überzeugen, den Weg zur Abstimmungsurne zu beschreiten. Wir sind auch damit zufrieden, dass wir 5500 Menschen von unserer Position überzeugen konnten. Dies zeigt, dass unsere Kritikpunkte berechtigt waren und die Hallenbadplanung viele Menschen nicht überzeugt hat. Der Wunsch, dieses Bad zu bauen, ist durch das Ergebnis jedoch deutlich geworden.

Wir hoffen, dass nach den stark geführten Debatten und dem Wettstreit um die beste Lösung inner- und außerhalb der SVV die politische Zusammenarbeit konstruktiv wieder aufgenommen werden kann. Wir bedanken uns für die große Unterstützung im Zuge der letzten Wochen und freuen uns darauf, zukünftig erfolgreich und konstruktiv an der Weiterentwicklung unserer Stadt zusammenzuarbeiten.


Stimmen auch Sie mit NEIN zum Hallenbad! Kampagne der Vernetzungsgruppe Bürger*innenentscheid:

Wir kämpfen gemeinsam für eine wirtschaftlich verantwortungsvolle, sozial verträgliche und ökologische nachhaltige Zukunft unserer Gartenstadt Falkensee. Zu dieser gehört für uns nicht ein Hallenbad mit Kegelbahn, welches sowohl finanziell, wie auch ökologisch eine große Belastung für uns darstellt. Mehr Informationen zur Kampagne der Vernetzungsgruppe sind hier zu finden.

 

Außerdem können Sie sich hier unseren Flyer runterladen. Mit diesem können Sie ebenfalls gerne werben und viele Falkenseer*innen von unseren Standpunkten überzeugen.

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Vorderseite des Flyers
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Statements für ein NEIN!
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Rückseite des Flyers
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Ausführliche Argumentationen für ein NEIN!
20201104_Texte Stadt Homepage.pdf
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SPENDENSAMMLUNG FÜR GEFLÜCHTETE AUF LESBOS

Jugendforum sammelt beim letzten Freiluftkino Spenden für STAND BY ME LESVOS

Infolge des Großbrandes und der damit verbundenen Zerstörung des Flüchtlingslagers Moria auf der griechischen Insel Lesbos hat sich das Jugendforum Falkensee entschieden, auf der achten und letzten Vorführung des Jugendforum Sommerkinos im Gutspark, Spenden für die geflüchteten Menschen auf Lesbos zu sammeln, die bei dem Brand ihr ganzes Hab und Gut verloren haben. Insgesamt kamen so 500 Euro zusammen, die nun an die griechische Organisation STAND BY ME LESVOS übergeben wurden.

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Seit 2015 existierte das Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos, nahe der türkischen Grenze. Ursprünglich war das Lager für etwa 2.800 Personen ausgelegt. Jedoch wurde diese Grenze bereits kurz nach der Eröffnung überschritten und die Zustände im Lager wurden schnell chaotisch. Unter anderem gab es 2016 einen Brand, der etwa 60 Prozent des Lagers zerstörte und auch danach brannte es mehrmals. Immer wieder gab es aufgrund der Überfüllung, den fehlenden hygienischen Einrichtungen und fehlender medizinischer Versorgung, schlechter Versorgung mit Nahrung und zuletzt aufgrund von Corona-Infektionen Unruhen, bei denen seit 2016 mehrere Menschen starben. Zeitweilig lebten etwa 20.000 Menschen, also etwa sieben Mal so viele Menschen wie vorgesehen, in dem Lager, zuletzt etwa 13.000. „Die Situation war bereits vor dem Brand nicht auszuhalten.“, schildert Charlotte Lang vom Jugendforum Falkensee. „Mehr als 160 Personen mussten sich eine Toilette teilen, eine Dusche für mehr als 200 Personen. Und Wasser gab es auch viel zu wenig. 1300 Personen teilten sich einen Wasserhahn. Dass alles vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist absolut unverantwortlich. Sowohl von der griechischen Regierung, aber auch von allen EU-Staaten, die um die Lage auf den griechischen Inseln wissen.“ 

Proteste nach dem Brand
Foto: Stand By Me Lesvos

Seit März gab es eine strikte Ausgangssperre, die den Flüchtlingen verbat, das Lager zu verlassen. Nur Arzt- oder Anwaltbesuche waren noch erlaubt. Trotzdem wurden im September 35 Menschen positiv auf die Virusinfektion SARS-CoV-2 getestet. In der Nacht vom 08. auf den 09. September gab es einen großen Brand, der 80 Prozent des Lagers zerstörte. Die meisten Geflüchteten verloren dabei die letzten Gegenstände, die sie noch besaßen, dazu Papiere und ihre Behausungen. Wie es zu dem Brand kam, ist bisher noch nicht geklärt worden. „Eine Diskussion über die Täter bringt uns jetzt allerdings nicht voran. Die Menschen dort leiden unter traumatischen Erfahrungen. Und während sich bei uns über die Maskenpflicht in Läden und im ÖPNV beklagt wird, sind die Geflüchteten seit März in einem viel zu kleinen Camp ohne eine ausreichende Versorgung eingesperrt.“, erklärt Anaïs von Fircks vom Jugendforum.

Das abgebrannte Camp Moria auf Lesbos
Foto: Stand By Me Lesvos

Die Flüchtlinge leben seitdem auf der Straße, es kam zu Auseinandersetzung mit der Polizei, die Tränengas auch gegen Kinder einsetzte und viele Menschen wurden in das neu eingerichtete Camp in Kara Tepe gebracht. Doch auch dieses ist mittlerweile gefüllt. Mehr als 9.000 Personen leben im für maximal 10.000 Personen ausgelegten Lager. Es fehlen fließendes Wasser zum Trinken oder Duschen, auch die medizinische Grundversorgung und Essen sind knapp. „Die Berichte aus Moria haben uns bereits im letzten Jahr erschüttert. Ich selbst war Anfang des Jahres auf Lesbos, habe dort geholfen und war erschüttert von den Zuständen. Eigentlich wollten wir bereits im März Aktionen starten.“, erklärt Maha Rafati vom Jugendforum und fügt hinzu: „Doch durch Corona war das erstmal nicht möglich. Das Freiluftkino hat dann guten Anklang gefunden, etwa 1.000 Personen waren dabei und so wollten wir die Gelegenheit nutzen und die Menschen auf die schreckliche Lage an den europäischen Außengrenzen aufmerksam machen. Uns geht es hier in Deutschland sehr gut. Und wenn sich unsere Bundesregierung nicht dazu entschließen kann, effektiv zu helfen, so muss zumindest die Zivilbevölkerung schauen, was sie tun kann. Wir freuen uns deshalb, dass insgesamt 500 Euro gespendet wurden.“

Das gespendete Geld geht nun an die griechische Organisation STAND BY ME LESVOS. Im Gegensatz zu vielen anderen Hilfsorganisationen, setzt sie auf ein Empowerment der Geflüchteten und besteht deshalb aus griechischen Freiwilligen und selbstorganisierten Flüchtlingen. Bei der Videokonferenz zur Übergabe der Spenden erklärt der Mitgründer Mixalis: „Wir wollen die Geflüchteten in die Arbeit einbinden und ihnen die Möglichkeit geben, sich selbst zu helfen. Wir leben hier gemeinsam und müssen diese Situation zusammen meistern. Ohne das Engagement der Geflüchteten wäre diese Arbeit gar nicht möglich.“ Die Organisation setzt sich vor Ort unter anderem dafür ein, dass Flüchtlinge allen Alters ihre Ausbildung verbessern und neue Fähigkeiten erlernen. Mit verschiedenen lokalen Organisationen werden weitere Projekte, wie eine Busverbindung auf der Insel, Müllsammelaktionen oder das Corona Awareness Team initiiert und organisiert. Nach dem Brand in Moria ging es auch darum möglichst vielen Menschen erst einmal einen Schlafsack oder eine andere Schlafmöglichkeit zu organisieren. Der Kontakt zu der Organisation entstand über die Initiative „Willkommen in Falkensee“.

 

Die Gruppe benötigt weiterhin dringend Spenden. Wenn Sie sich an der Aktion beteiligen möchten, spenden Sie bitte an:

BANK ACCOUNT

Piraeus Bank

Account No. 5709086466501

IBAN GR4201727090005709086466501

SWIFT-BIC PIRBGRAA

Bank address: P. Kountourioti 17,

81100, Mytilene, Lesvos.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://standbymelesvos.gr/

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

2019 und 2020 kamen insgesamt knapp 100.000 Geflüchtete nach Griechenland. Diese Menschen auf alle EU-Länder zu verteilen ist eigentlich die Aufgabe der Europäischen Union. Stattdessen wird momentan darüber diskutiert, wie man die Menschen schneller abschieben kann und ob Aufnahmelager außerhalb der europäischen Grenzen aus diesem Grund nicht besser geeignet seien.

Foto: Stand By Me Lesvos
Foto: Stand By Me Lesvos

Im brandenburgischen Landtag hat die AfD-Fraktion am 24. September den Antrag gestellt, alle vollziehbar Ausreisepflichtigen sofort abzuschieben. Darüber hinaus solle eine Abschiebehafteinrichtung eingerichtet werden. Grund dafür war der Antrag der Fraktion DIE LINKE, die forderte, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen die Menschen möglichst schnell von Lesbos zu evakuieren und aufgrund der Bereitschaft vieler Kommunen und Länder einen Teil davon in Deutschland aufzunehmen, in Brandenburg 350 Personen über den üblichen Verteilschlüssel hinaus. Beide Anträge wurden auf der Sitzung des Landtages jedoch abgelehnt.

„Der Antrag der AfD war für uns beschämend und zeugt von der menschenverachtenden Haltung, die in der AfD herrscht.“, kommentiert Lennart Meyer vom Jugendforum. „Menschen erfahren auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Hunger schlimmes Leid, ihnen wird das Recht auf Asyl verwehrt und sie werden auf engem Raum zusammengepfercht. Das geht gegen unsere Vorstellung von einem gerechten Europa. Der Antrag der AfD ist deshalb blanker Hohn. Uns ist es wichtig zu zeigen, dass die Zivilgesellschaft dem nicht zustimmt. Mit einer Aktion vor dem Landtag, bei der wir zwei Zelte nachgebaut haben, wollten wir darauf aufmerksam machen, wie katastrophal die Situation dort ist. Leider hat sich der Landtag gegen den Antrag der LINKEN ausgesprochen. Deutschland muss seine Verantwortung in Europa wahrnehmen und als Vorbild voran gehen.“

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Ende September hat sich die Bundesregierung nach langen Diskussionen und erst nach dem Brand dazu bereit erklärt, knapp 2000 Menschen aus Griechenland aufzunehmen. Am 30. September landeten 139 Geflüchtete in Hannover. Was mit den Menschen passiert, die weiter in Griechenland ausharren ist nicht geklärt. Und auch an auf der Balkanroute stauen sich die Menschen an der Grenze nach Kroatien und in überfüllten Lagern. Strenge Polizeikontrollen und ein sofortiges Zurückdrängen nach Bosnien-Herzegowina machen die weitere Flucht unmöglich. Mit dem nahenden Wintereinbruch wird die Lage dort wahrscheinlich noch dramatischer.


MEHR ALS 30 BÄUME ZUM EINHEITSJUBILÄUM

Erfolgreiche Baumpflanzaktion des Jugendforums zum Tag der deutschen Einheit im Kinderstadtwald

Am Samstag, den 3. Oktober, am Tag der deutschen Einheit, haben sich etwa 50 Menschen an der Baumpflanzaktion des Jugendforums und der Baumschutzgruppe Finkenkrug unter dem Motto #Einheitsbuddeln beteiligt und mehr als 30 Bäume im Falkenseer Kinderstadtwald gepflanzt.

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Seit 2014 existiert der Kinderstadtwald. Damals wurde die Fläche, nahe des Bahnhofs Seegefeld, der Baumschutzgruppe von der Stadt Falkensee zur Verfügung gestellt. In den folgenden Jahren wurde damit begonnen die Fläche zusammen mit interessierten Menschen aufzuforsten. Hintergrund und Ziel dieser Aktion ist es, Kinder sowie Erwachsene an die Thematik heranzuführen und darauf aufmerksam zu machen, welche Bedeutung Bäume für unser Leben besitzen und wie anspruchsvoll und zeitaufwendig die Entstehung eines Waldes ist. In diesem Versuchslabor kann nun das Pflanzen und die Pflege von Bäumen geprobt werden. Im Zuge dessen, hat das Jugendforum 2019 zum ersten Mal die Aktion #Einheitsbuddeln durchgeführt. Aus einer bundesweiten Initiative hervorgehend, ist eine Tradition entstanden, die das Erinnern an die deutsche Geschichte mit dem vorausschauenden Blick in die Zukunft verbindet. „Ziel ist es, dass jede*r Deutsche am Tag der deutschen Einheit einen Baum pflanzt und so alle gemeinsam für Themen wie Insektensterben, Klimawandel oder die wachsende Zahl an Waldbränden sensibilisiert werden.“, erklärt Theobald Goltz vom Jugendforum „Daraus folgend bieten wir dann die Möglichkeit vor Ort etwas für die Natur und das Klima tun.“ Denn Aufforstung ist nach einer Studie der ETH Zürich die vielversprechendste Möglichkeit die drohende Klimakrise abzuwenden bzw. einzudämmen. Bis zu eine Milliarde Hektar Land müssen laut der Studie neu mit Bäumen bepflanzt werden um zwei Drittel der bislang von Menschen verursachten CO2-Emissionen zu binden und so eine reale Chance auf ein Erreichen des 1,5 Grad-Ziels aus dem Pariser Klimaabkommen zu erlangen.

Foto: Jugendforum Falkensee/Sarah Ripp
Foto: Jugendforum Falkensee/Sarah Ripp

Am Samstag waren etwa 50 Menschen allen Alters im Kinderstadtwald dabei. So konnten mehr als 30 Bäume zum 30-jährigen Jubiläum der deutschen Einheit gepflanzt werden. Neben verschiedenen Ahornbäumen und Eichen konnten auch Kastanien, Birken, verschiedene Obstbäume, Erlen, Haselnüsse und auch bienenfreundliche japanische Schnurbäume und Kornelkirschen gepflanzt werden. Drei der Bäume wurden vom Hellweg Bau- und Gartenmarkt in Falkensee gespendet. „Wir haben uns über die rege Teilnahme und das Interesse an der Aktion gefreut. Nun ist es wichtig, dass die Bäume in der nächsten Zeit gut gewässert werden, damit sie fest anwurzeln und sicher über den Winter kommen.“, ruft Charlotte Warnhoff vom Jugendforum auf. „Wir haben bereits im Sommer online eine Doodle-Liste erstellt, auf der sich interessierte Menschen eintragen können, die beim Wässern helfen möchten. Man kann sich dabei dann immer für eine Woche eintragen, in der man dann das Gießen übernimmt. So kann sichergestellt werden, dass die Bäume und Büsche nicht vetrocknen.“ Die Liste dafür ist online unter doodle.com/poll/nx3uh96mdyvtdgnx zu finden. Vor Ort stehen ein großer Kanister sowie mehrere Gießkannen bereit. Das Jugendforum und die Baumschutzgruppe freuen sich über Hilfe beim Pflegen des Kinderstadtwaldes.


#LEAVENOONEBEHIND

Zur Aufnahme von minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Gemeinsam mit dem Bündnis gegen Rechts, der Initiative Willkommen in Falkensee, den Grünen, der LINKEN, dem Senioren-Beirat, dem Beirat für Menschen mit Behinderung, dem Jugendbeirat, der Partei DIE PARTEI und der Kirche für Asyl haben wir am Mittwoch mit einer Kundgebung vor der Stadtverordnetenversammlung bei den Stadtverordneten dafür geworben sich dafür einzusetzen, dass Falkensee die vulnerabelsten unter den Geflüchteten auch in Falkensee willkommen heißt.

Es war ein gutes Zeichen, dass fraktionsübergreifend der Beschluss gefasst wurde, als Stadt, für die Aufnahme von geflüchteten Menschen, Bereitschaft zu signalisieren.

Danke für Ihre Haltung! Chapeau! Das ist ein Sieg der Menschlichkeit gegen die zunehmende Ausgrenzung in der Gesellschaft.


#BlackLivesMatter

Alleine in Berlin waren am Samstag mehr als 15.000 Menschen beim Silent Protest am Alexanderplatz mit dabei, bundesweit kamen weit mehr als 50.000 Menschen bei Demonstrationen zusammen. Anlass war der gewaltsame Tod des schwarzen US-Amerikaners #GeorgeFloyd durch Polizeibeamte. Infolge dessen sind in den USA und auf der gesamten Welt in den letzten Tagen und Wochen hunderttausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Rassismus und rassistische Polizeigewalt zu demonstrieren. Denn diese ist gerade in den USA noch immer tief im System verankert. Allein im letzten Jahr sind mehr als 260 Schwarze in den USA durch die Polizei getötet worden. Häufig haben diese tödlichen Angriffe einen rassistischen Hintergrund, und meist werden die Fälle nicht weiter verfolgt. Viele Schwarze leben in der ständigen Angst bei Polizeikontrollen getötet oder schwer verletzt zu werden.

Doch auch in Deutschland gibt es Fälle rassistische Polizeigewalt, die häufig als Einzelfälle und Ausnahmen heruntergespielt werden. Der Asylbewerber Oury Jalloh ist 2005 in Polizeigewahrsam verbrannt, 2018 verbrannte auch der Kurde Ahmad Amad in einer Polizeizelle. 2001 und 2005 verstarben Achidi Jon und Laye-Alama Condé nach der Verabreichung von Brechmitteln. 2016 starb Hussam Fadl durch Polizeischüsse, nachdem Fadl nach einem Streit auf einen Polizeiwagen zugerannt war. 2018 wurde Matiullah J. durch 12 Schüsse der Polizei getötet, nachdem er randaliert und Steine geworfen hatte. Die Liste dieser Fälle lässt sich noch um einige Namen erweitern und ist auch nicht vollständig bestätigt. Der Vorwurf des Rassismus wird meist bestritten und beschuldigten Polizisten wird vor Gericht häufig Recht gegeben.

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Über diese Fälle von rassistischer Polizeigewalt hinaus, zieht sich das Problem jedoch noch viel tiefer in unserer Gesellschaft. Es beginnt damit, dass People of color häufig nach ihrer Herkunft gefragt werden und es vielen Menschen schwerfällt, sie als Deutsche zu akzeptieren und geht weiter bis zu Benachteiligungen im Bildungssystem und bei der Jobsuche. Rassistische Anschläge und rechte Terrornetzwerke kommen zu diesem Alltagsrassismus noch hinzu. Der NSU, "Hannibals Schattennetzwerk", der Mord an Walter Lübcke oder der Anschlag von Hanau liefern ein Bild davon, dass es Teile in unserer Gesellschaft und Parallelstrukturen gibt, die in ihrem Denken und Handeln durch und durch rassistisch ausgelegt und motiviert sind.

Gegen all diese Fälle, den Alltagsrassismus und die rassistischen Ansichten von Nazis, Rechten, aber auch von Politiker*innen aus den rechten Lagern sind wir heute auf die Straße gegangen, um klar zu machen: Hört den Betroffenen zu und arbeitet mit ihnen an Lösungen, um unsere Gesellschaft vom Rassismus zu befreien. Dieser Aufruf gilt unseren Politiker*innen. Es muss jetzt endlich konsequent gehandelt werden. 


BIOFREUNDE ÜBERREICHEN SPENDE ANS JUGENDFORUM

Etwas versteckt liegen die Biofreunde auf dem Gewerbehof hinter der Löwenapotheke. Seit 2018 wird der Laden von Katja Stieball und Claudia Dube betrieben. Als im Zuge der Corona-Pandemie im Juli die Mehrwertsteuer von 19 % auf 16 % beziehungsweise von 7 % auf 5 % herabgesetzt wurde, entschlossen Sie sich zu einem besonderen Schritt. Die Kund*innen haben die Wahl, ob sie die Vergünstigung an der Kasse ausgezahlt bekommen oder ob Sie das Geld spenden möchten. Am Anfang des Monats wird entschieden, wem das Geld zugutekommen soll. So wurde im Juli der Förderkreis für Kinder, Kunst und Kultur in Falkensee e.V. unterstützt. Im August sind nun 622,00 EUR an Spenden zusammengekommen. Dieses Geld haben Katja Stieball und Claudia Dube nun dem Jugendforum Falkensee gespendet.

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

„Wir freuen uns darüber, dass das Jugendforum hier in Falkensee so aktiv ist und sich für die Interessen und Belange von Jugendlichen stark macht.“, erklärt Katja Stieball. „Besonders begeistert waren wir vom Freiluftkino, dass die Jugendlichen seit Juli im Gutspark veranstalten“, ergänzt Claudia Dube. „Wir hoffen, dass sie mit dem Geld weiterhin schöne Veranstaltungen organisieren können. Bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten hilft das Geld sicherlich nicht. Wir hoffen aber, dass die Suche schnell erfolgreich ist.“

Das Jugendforum ist von der Aktion begeistert. „Wir freuen uns sehr, dass es in Falkensee lokal geführte Geschäfte gibt, die sich nicht nur das Thema Umweltfreundlichkeit auf die Fahnen schreiben, sondern auch noch etwas für die örtlichen Initiativen tun.“, sagt Anaïs von Fircks vom Jugendforum. „Wir hoffen, dass auch in den nächsten Monaten viele Menschen bei den Biofreunden einkaufen gehen, damit auch noch einige weitere Initiativen unterstützt werden können. Wir bedanken uns herzlich und wünschen für die Zukunft weiterhin alles Gute.“, fügt Louis Ripp vom Jugendforum hinzu.


Danke Manuela! <3

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Seit heute hat Brandenburg eine neue Landesgleichstellungsbeauftragte. Manuela Dörnenburg verlässt nach zehn Jahren die Stadtverwaltung und das Büro für Vielfalt und wechselt in die Verwaltung des Landes. Die letzten fünf Jahre hat Manuela auch die Entwicklung des Jugendforums begleitet, stand uns bei Fragen und Problemen zur Seite und hat uns in sehr vielen Angelegenheiten unterstützt. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Ohne diese Unterstützung würden wir heute nicht hier stehen. Für die weitere Arbeit zur Gleichstellung auf Landesebene wünschen wir viel Erfolg und freuen uns von neuen Projekten zu hören. 

Gleichzeitig möchten wir Frau Juliane Wutta-Lutzmann herzlich zur Benennung zur neuen Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragten der Stadt Falkensee gratulieren und ihr für die künftige Arbeit alles gute zu wünschen.


Rainbow over Brandenburg:

Das Regenbogencafé und das Jugendforum Fakensee hissen Regenbogenfahne

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Am 17. Mai 1990 beschloss die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Seither wird an diesem Tag an öffentlichen Orten und mit individuellen Aktionen gegen Ausgrenzungen von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und trans* und Inter* Personen gekämpft und als Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter* und Trans*ophobie begangen. Dabei dient die Regenbogenfahne als Symbol der weltweiten Emanzipationsbewegung, welche an vielen öffentlichen Orten, wie Rat- und Stadthäusern oder ganz privat gezeigt wird. Auch der Brandenburger Landtag flaggt in diesem Jahr traditionell die Regenbogenfahne.
Im Corona - Jahr, bei dem die Menschen aller Geschlechter und sexuellen Orientierungen mit Abstandsgeboten und Strategien der Kontaktvermeidung konfrontiert sind, erweist es sich, dass zwischenmenschliches Miteinander ein elementares Lebenselixier ist. Insbesondere schwule und lesbische Jugendliche leiden unter den Einschränkungen, weil ihnen Orte und Möglichkeiten des Kennenlernens und des Ausprobierens genommen werden.
Umso wichtiger ist es, ein Zeichen zu setzen. In diesem Jahr sich das Jugendforum und Regenbogencafè Falkensee gemeinsam mit dem Hissen von Regenbogenfahnen am Jugendclub Alte Post am Internationalen Tag gegen gegen Homo-, Bi-, Inter* und Trans*phobie beteiligt.