Herzlich Willkommen beim Jugendforum Falkensee und dem Jugendbeirat der Stadt Falkensee!

Hier findet ihr alle wichtigen Informationen und Neuigkeiten rund um das Jugendforum. Wir versuchen, die Seite möglichst immer auf dem aktuellsten Stand zu halten. Sollte uns das mal nicht gelingen und euch fällt das auf, könnt ihr uns gerne eine kurze E-Mail schreiben.


JUGENDFORUM SOMMERKINO IM GUTSPARK 2021

Stimmt ab unter t1p.de/2021-filme. Wir sind gespannt auf eure Favoriten.


LASST UNS REDEN! QUEER&A

Schwul, lesbisch, trans, asexuell,  bisexuell, non-binary

Am 12. Juni laden das Jugendforum Falkensee und die Lokale Agenda 21 alle Menschen aus Falkensee und Umgebung zu ganz besonderen Gesprächen ein. Schwul, lesbisch und trans - darum geht es in der ersten Runde.

In insgesamt drei Stunden hast du die Möglichkeit für jeweils eine Stunde in einer kleinen Gruppe unsere Gesprächspartner:innen (zwischen 15 und 58 Jahre) kennenzulernen und Fragen zu stellen.

Ziel der Veranstaltung ist, mit verschiedenen Menschen der LSBTIQ* Community in Kontakt und Austausch zu kommen, Berührungsängste und Vorurteile abzubauen.

 

Das Ganze findet in Präsenz im Garten der Vielfalt (Schönwalder Str. 65, Falkensee) um 14 Uhr statt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Teilnehmer:innenzahl auf 30 Personen begrenzt. Außerdem werden die Gäste gebeten vorher einen Corona-Schnelltest zu machen. Ausgenommen sind vollständig Geimpfte und Genesene, die bitte eine dementsprechende Bescheinigung mitbringen.

Wir bitten um Anmeldung unter info@jugendforum-fks.de oder 0176 57201010.

Am 26. Juni geht es dann weiter mit drei Gesprächspartner:innen zu asexuell, bisexuell und non-binary.


KUNSTWETTBEWERB ZUM PRIDEMONTH

Mach den Pridemonth noch bunter!

Beim Pridemonth geht es um Toleranz, aber auch um die Sichtbarkeit der LGBTQ* Szene.

Deshalb könnt ihr uns vom 01. bis zum 30. Juni 2021 ein selbstgemachtes Bild zum Pridemonth oder zur LGBTQ* Community schicken. 

Wenn dein Bild fertig ist poste es auf Instagram mit dem Hashtag #pridemonthfks und markiere @jugendforumfks oder schick es per Mail an info@jugendforum-fks.de.

 

Die Einsendungen werden beim Freiluftkino (nach Wunsch anonym) ausgestellt. Außerdem bekommen die ersten 3 Plätze einen Preis.

1. Platz: JBL-Box mit Fuchs drauf

2. Platz: Regenbogenfahne

3. Platz:  LGBTQ* Sticker-Paket

 

Wir freuen uns auf Eure Bilder!


GIESSHILFE GESUCHT

Jugendforum benötigt Unterstützung im Kinderstadtwald

Im November 2014 hat die Baumschutzgruppe Finkenkrug auf dem Gelände des heutigen Kinderstadtwaldes, nahe dem Bahnhof Seegefeld, gemeinsam mit Kindern begonnen Bäume zu pflanzen. Aus den Jungbäumen soll ein neuer Wald entstehen und den Kindern die Bedeutung der Bäume und des Waldes für das Ökosystem, das Klima und die menschliche Gesundheit näher bringen. Gemeinsam kann beobachtet werden, wie die Bäume über mehrere Jahre heranwachsen, was sie für ein gesundes Wachstum benötigen und der eigene Umgang mit natürlichen Ressourcen reflektiert werden.

Inzwischen ist klar, dass ein neuer Wald nicht in zwei Tagen wächst und dass es Geduld braucht bis aus den kleinen Trieben ein großer Baum wird. Bis dahin brauchen die Jungbäume noch etwas Pflege. Die Trockenheit der letzten Jahre und später Frost haben ihnen immer wieder zugesetzt. Auf zwei Pflanzaktionen pro Jahr, zusammen mit dem Jugendforum Falkensee, wurde die Fläche weiter bepflanzt und eingegangene Bäume wurden ersetzt.

Zwei Personen beim Gießen im Kinderstadtwald
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Auch in diesem Jahr kann davon ausgegangen werden, dass der Sommer ziemlich trocken wird. Damit die jungen Bäume gut durch diese Zeit kommen, sind das Jugendforum und die Baumschutzgruppe auf Hilfe aus der Bevölkerung angewiesen. Gemeinsam soll der Wald den Sommer über in wöchentlichen Arbeitseinsätzen gegossen und so in seinem Wachstum unterstützt werden.  Nachdem die Aktion im letzten Jahr ein großer Erfolg war und fast alle Bäume gut durch den Sommer gekommen sind, hat das Jugendforum eine Doodle-Liste aufgesetzt: https://t1p.de/kistawa-2021.

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Wer den Kinderstadtwald unterstützen möchte, kann sich in der Liste für eine oder mehrere Wochen eintragen und in dieser Zeit die Bäume wässern. Dafür steht vor Ort ein 1000l-Tank zur Verfügung, der dankenswerterweise regelmäßig von der Feuerwehr Falkensee aufgefüllt wird. Gießkannen und Kanister stehen in der Regel auch vor Ort bereit. Der Kinderstadtwald liegt am östlichen Ende der Duisburger Straße.

Sollten sich Familien, Freundesgruppen, Paare oder Einzelpersonen bereit erklären, für eine Woche diese Verantwortung zu übernehmen, sind alle Informationen auf der Internetseite des Jugendforums zu finden. Zusätzlich werden alle Fragen per Mail an info@jugendforum-fks.de beantwortet. Wir wünschen ganz viel Spaß beim Gießen und danken für die Unterstützung!


UMZUGSMEISTER:INNEN

Jugendforum Falkensee kommt im Nebengebäude des Hauses am Anger unter

Das Jugendforum Falkensee muss bekanntlich innerhalb von 28 Monaten zum zweiten Mal seine Sachen packen und seine aktuellen Räumlichkeiten in der „Alten Post“ verlassen. Im Mai 2018 eröffnete das Jugendforum den selbstverwalteten Jugendtreff „das EGAL“ neben der B80 am Bahnhof Falkensee. Da das Gebäude dem neuen Kreisverkehr wich, musste das Jugendforum im Januar 2019 seine Koffer packen und kam im ASB-Jugendclub „Alte Post“ am Bahnhof Finkenkrug unter. Im März 2019 erfolgte nach dem Umzug und einer umfangreichen Renovierung die Neueröffnung des „EGALs“ in Finkenkrug – an alte Erfolge und Besucher:innenzahlen konnte jedoch nicht angeknüpft werden. Nachdem der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) im Juni 2020 die Schließung der beiden Jugendclubs „Alte Post“ und „Die Brücke“ bekannt gab, wurde dem „JuFo FKS“ im August 2020 mitgeteilt, dass die Räume im Jugendclub „Alte Post“ den engagierten Jugendlichen nicht weiter zur Verfügung stehen werden.

Nach langen Gesprächen mit Stadtverordneten, der Stadtverwaltung und der Leitung des Hauses am Anger und vielen Diskussionen hat sich das Jugendforum entschieden, dem Angebot der Stadtverwaltung zu folgen und den Raum im Nebengebäude zu beziehen, in welchem früher das Schulamt zu Hause war.

Foto: Jugendforum Falkensee/Anaїs von Fircks
Foto: Jugendforum Falkensee/Anaїs von Fircks

Mit dem feststehenden Umzug endet die zweite große Raumsuche innerhalb von zwei Jahren für das Jugendforum. Bis zum 30.06.2021 dürfen die Jugendlichen noch ihre momentanen Räume in Finkenkrug nutzen. Im Juli 2021 werden die Jugendlichen ihre neuen Räume am Falkenhagener Anger beziehen. Doch die jungen Leute streben nach mehr: „Wir sagen ganz klar, dass wir mit dem, was wir nun haben nicht vollumfänglich zufrieden sind. Wir hatten zudem keine Alternative zu diesen Räumen.“, betont Charlotte Warnhoff vom Jugendforum. Mahafarin Rafati, der seit 2018 im JuFo aktiv ist, konkretisiert: „Der Raum ist einfach zu klein für unsere Bedürfnisse, da hätten wir uns schon mehr gewünscht. Wir haben klare Wünsche und Vorstellungen, wie wir arbeiten, chillen und gemeinsam Spaß haben wollen. Diese haben wir bereit geäußert und wir werden diese auch hartnäckig weiterverfolgen.“ Gemeint ist das Konzept zur Entwicklung neuer Räume als Jugend-, Kultur-, Demokratie-, und Begegnungszentrum „Platz für die Zukunft“, welches das Jugendforum Ende letzten Jahres den Stadtverordneten und der Öffentlichkeit präsentiert hat. In diesem selbsterarbeiteten Konzept zeigt das Jugendforum kreativ und detailreich auf, wie ein generationsübergreifender Begegnungspunkt im Stadtzentrum geschaffen werden kann, sodass unter anderem die Bedürfnisse einer selbstorganisierten Jugendarbeit abgedeckt werden können. Mahafarin Rafati: „Unser Traum ist es, die schönen und erfolgreichen Zeiten aus dem EGAL wiederzubeleben. Durch selbstbestimmte Arbeit in selbstorganisierten Räumen im Stadtzentrum schaffen wir es unter anderem, viel mehr junge Menschen für unsere Projekte zu begeistern.“


Coronakonform zusammen backen

Über Zoom probieren wir vegane Rezepte aus - Nächstes Mal: Zimtschnecken

Am 06. Februar 2021 veranstaltete die Falkenseer Ortsgruppe der FridaysForFuture-Bewegung zum ersten Mal eine gemeinsame Backaktion. Mit insgesamt zehn Jugendlichen aus Falkensee wurde ein veganer Käsekuchen gebacken – natürlich coronakonform. Das funktionierte so: Mit Geld aus dem Jugendfonds des Jugendforum Falkensee wurden alle Zutaten eingekauft und dann mit dem Lastenrad allen Teilnehmenden vor die Haustür gebracht. Einen Tag später wurde online über Zoom zusammen gebacken. Nachdem das so gut geklappt hat soll am 14. März 2021 um 14 Uhr eine weitere Backaktion stattfinden. Dieses Mal sollen vegane Zimtschnecken gemacht werden. Um sich anzumelden reicht eine kurze Nachricht auf Instagram an @f4ffalkensee oder eine E-Mail an info@jugendforum-fks.de. Ziel der Veranstaltungen ist es Menschen aller Altersgruppen vegane Rezepte näherzubringen und zu zeigen, dass man mehr vegan (und lecker!) essen kann als man vielleicht denkt. Eine vegane Ernährung spart tatsächlich eine Menge CO2. Der britische Ökologe Joseph Poore hat errechnet, dass ein deutscher Veganer jährlich durchschnittlich zwei Tonnen CO2 weniger verbraucht als ein Deutscher, der Fleisch isst. Das liegt vor allem an der Produktion und dem notwendigen Agrarland. Mehr Informationen dazu gibt es am Sonntag während der Backaktion.

(Quelle: spiegel.de)


Eine Zeitung, die deinen Namen trägt?

+++ Hast du einen treffenden Namen für unser neues Magazin, dass wir ab April (hoffentlich) einmal im Monat rausbringen wollen? +++

In dem neuen Magazin (ohne Namen) wollen wir zusammen mit den Schulen und Schülerzeitungen junge Menschen aus Falkensee zu Wort kommen lassen, aus ihrem Alltag berichten und dich und alle anderen jungen Menschen über alles Wichtige in der Umgebung auf dem Laufenden halten.

Wenn du Namensvorschläge hast, schreibe uns gerne über Instagram @jugendforumfks oder per Mail an redaktion@jugendforum-fks.de. Dort nehmen wir auch gerne schon Artikel, Kommentare, Bilder, Berichte und alles andere spannende entgegen, was du zum Magazin beitragen möchtest.

Ab dem 08. März kannst du dann über eine Auswahl an Vorschlägen bei Instagram abstimmen.

Wir freuen uns auf deine Vorschläge.
Das Jugendforum Falkensee. 🦊


IMMER NUR AM HANDY…!

Jugendforum Falkensee bietet in Lockdown-Zeiten Online-Angebote an

Auch im neuen Jahr ist die Covid-19-Pandemie unterwegs und beeinträchtigt unser aller Leben. Trotz dieser Umstände möchte das Falkenseer Jugendforum weiterhin durchstarten und viele Angebote regelgerecht unterbreiten und somit Falkensee interessanter für Jugendliche machen.

Ganz besonders interessant wird es am 20.01. ab 17 Uhr auf Zoom: Dort erzählen Antonia, Theobald und Anaïs vom Jugendforum von ihren Auslandserfahrungen, die sie nach dem Schulabschluss gesammelt haben. Dabei geht es zum einen um den Freiwilligendienst über „weltwärts“ und „Work and Travel-Angebote“. Zum anderen berichten sie von ihren Erlebnissen und Erfahrungen aus Malawi, Peru und Ecuador. Es soll ein offener Gesprächsraum sein: Nach den interessanten Berichten mit vielen Fotos können Fragen gestellt und diskutiert werden. „Wie bewerbe ich mich?“ oder „Wie finde ich das Richtige Projekt für mich?“ sind Fragen, welche die drei gerne beantworten werden.

Spielerisch wird es am 28.01. ab 18:00 Uhr auf Discord: Die Veranstaltungsreihe der Vollmond-Spieleabende soll in diesem Jahr wieder aufgenommen werden und findet erstmals online statt. Zusammen kann man bei den Online-Versionen von „Stadt, Land, Fluss“, „Wer bin ich?“ oder weiteren Spielchen Spaß haben und sich die Zeit vertreiben.

Dauerhafte Angebote sind zum einen der öffentliche JuFo-Discord-Server (https://discord.gg/uM4W8Tx), auf welchem man sich es in verschiedenen Chaträumen gemütlich machen kann, um mit seinen Freund*innen zu quatschen, Online-Spiele zu spielen oder neue Bekanntschaften zu schließen und somit gemeinsam nach dem Home-Schooling die Freizeit zu gestalten. Auch kann man sich dort treffen, um gemeinsam Hausaufgaben zu machen, sich gegenseitig zu helfen oder politisch zu diskutieren. Also schaut vorbei und quatscht mit! Weiterhin steht seit Anfang des Jahres der JuFo-Minecraft-Server (Adresse: 161.97.118.61) für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Hier können jederzeit Interessierte dazukommen, zocken und ihre ganz eigene, virtuelle Welt aufbauen. Als gemeinsames Projekt aller spielenden Jugendlichen soll der Traum eines Jugendzentrums virtuell verwirklicht werden. Kommt vorbei und tobt euch aus!

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Der Gang zum Laden soll Keine Angst bereiten

Jugendforum Falkensee bietet erneut Einkaufshilfe an

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Wie schon im Frühjahr stellt das Jugendforum wieder seine fleißigen Radler*innen zur Verfügung, um für Risikogruppen und deren Angehörige in Falkensee während der Krisenzeit einkaufen zu gehen. Mit einem Lastenrad und zwei Fahrradanhängern will die Gruppe sich für die Hilfesuchenden einsetzen. Was schon während dem ersten Lockdown dankend angenommen wurde, soll jetzt bis zum 10. Januar wieder angeboten werden.

Interessent*innen können direkt auf der Website des Jugendforums Falkensee ein Bestellformular ausfüllen, sich per E-Mail melden, einfach anrufen und insbesondere für Hörgeschädigte bietet die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung ihre Faxdienste an und alle Informationen werden dann an das Jugendforum weitergeleitet.

Gerne dürfen sich auch interessierte helfende Hände melden, die sich ebenfalls gerne auf diese Weise engagieren wollen.

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Flyer des Jugendforums zum Verteilen
Flyer_Corona-Einkaufshilfe.pdf
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LANGEWEILE IM LOCKDOWN? #jufozockt

Öffentlicher Minecraft-Server wird ab sofort angeboten

Wir haben ab jetzt einen öffentlichen Minecraft-Server! Wir versuchen so gut wie möglich, auch in diesen Zeiten für euch da zu sein und Angebote zu machen. Lasst uns also gemeinsam ein wenig zocken und auf unserem Discord-Server (https://discord.gg/uM4W8Tx) quatschen. Weitere Online-Angebote werden in den nächsten Tagen folgen.
Die Server-Adresse ist 161.97.118.61 .

GUTEN RUTSCH UND EIN FROHES NEUES JAHR 2021!

Wir haben 30 Falkenseer*innen aus den verschiedensten Initiativen und Organisationen gefragt, was sie sich für das neue Jahr wünschen. Hier habt ihr das Video dazu.

Was wünscht ihr euch für das neue Jahr? Schreibt uns eure Wünsche und Ideen gerne auf Instagram, Facebook, Twitter oder per Mail!

Wir hoffen, ihr habt trotz aller Umstände einen schönen Silvester-Abend. Haltet euch an die bestehenden Regeln und kommt gut ins neue Jahr! Bleibt gesund und munter. Wir hoffen, dass sich eure Wünsche erfüllen und ihr eure Ziele erreichen werdet.


DIE BÜRGER*INNEN HABEN GESPROCHEN!

Vernetzungsgruppe Contra-Hallenbad reagiert auf das Ergebnis des Bürger*innenentscheides zum Hallenbad

Eine jahrelange Diskussion, hitzige Debatten und der Austausch von Argumenten sollten nun das lang ersehnte Ende erreicht haben. Mit dem Bürger*innenentscheid zu der Frage, ob das geplante Hallenbad gebaut werden soll, hatten die Einwohner*innen Falkensees die Möglichkeit, selbst über die (Nicht-)Umsetzung des umstrittenen Projektes zu entscheiden.

Die Vernetzungsgruppe Contra-Hallenbad respektiert und akzeptiert das Abstimmungsergebnis. Wir freuen uns sehr über die hohe Wahlbeteiligung an diesem demokratischen Prozess. Gerade mit unserer Öffentlichkeitskampagne konnten wir viele Menschen davon überzeugen, den Weg zur Abstimmungsurne zu beschreiten. Wir sind auch damit zufrieden, dass wir 5500 Menschen von unserer Position überzeugen konnten. Dies zeigt, dass unsere Kritikpunkte berechtigt waren und die Hallenbadplanung viele Menschen nicht überzeugt hat. Der Wunsch, dieses Bad zu bauen, ist durch das Ergebnis jedoch deutlich geworden.

Wir hoffen, dass nach den stark geführten Debatten und dem Wettstreit um die beste Lösung inner- und außerhalb der SVV die politische Zusammenarbeit konstruktiv wieder aufgenommen werden kann. Wir bedanken uns für die große Unterstützung im Zuge der letzten Wochen und freuen uns darauf, zukünftig erfolgreich und konstruktiv an der Weiterentwicklung unserer Stadt zusammenzuarbeiten.


Stimmen auch Sie mit NEIN zum Hallenbad! Kampagne der Vernetzungsgruppe Bürger*innenentscheid:

Wir kämpfen gemeinsam für eine wirtschaftlich verantwortungsvolle, sozial verträgliche und ökologische nachhaltige Zukunft unserer Gartenstadt Falkensee. Zu dieser gehört für uns nicht ein Hallenbad mit Kegelbahn, welches sowohl finanziell, wie auch ökologisch eine große Belastung für uns darstellt. Mehr Informationen zur Kampagne der Vernetzungsgruppe sind hier zu finden.

 

Außerdem können Sie sich hier unseren Flyer runterladen. Mit diesem können Sie ebenfalls gerne werben und viele Falkenseer*innen von unseren Standpunkten überzeugen.

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Vorderseite des Flyers
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Statements für ein NEIN!
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Rückseite des Flyers
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Ausführliche Argumentationen für ein NEIN!
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GEMEINSAM FÜR FALKENSEES ZUKUNFT

Breite Zusammenarbeit von Falkenseer Initiativen und Ortsverbänden zur Ablehnung des geplanten Hallenbades

Am Sonntag, den 15.11.2020 wird es soweit sein: Mit dem Bürgerentscheid zum Hallenbad findet die langwierige Debatte ihren Schlusspunkt. An diesem Tag werden die Bürger*innen der Stadt Falkensee über das Schicksal der im Dezember 2019 erteilten Baugenehmigung entscheiden. „To build, or not to build“ lautet dann die Frage an alle Wahlberechtigten. Das nötige Quorum wird erreicht, wenn über 9.000 Wahlberechtigte mit „Ja“ stimmen und es nicht mehr „Nein“-Stimmen gibt. Um die Falkenseer Bürger*innenschaft davon zu überzeugen, die aktuelle Hallenbadplanung abzulehnen, haben sich verschiedensten Initiativen, Organisationen und Fraktionen der SVV vernetzt. Jede Gruppe vertritt dabei selbst verschiedene Interessen und bringt unterschiedliche Argumente an, welche sich alle gegen den Bau des aktuell geplanten Hallenbades aussprechen. Ob Intransparenz, fehlende Ökologie und Nachhaltigkeit, negative Auswirkungen auf den Klimaschutz, ein zu hoher Energieverbrauch, zu hohe Kosten und eine damit verbundene unsichere finanzielle Zukunft der Stadt oder fragwürdige Vorgänge seitens der Hallenbad-Befürworter*innen in den letzten Jahren: Durch die nun vernetzten Initiativen wird eine breite Falkenseer Bürger*innenschaft vertreten, welche der festen Überzeugung ist, dass die aktuelle Variante der Stadt in Zukunft nicht gut tun wird.

Grafik: Jugendforum Falkensee/Marius Miethig
Grafik: Jugendforum Falkensee/Marius Miethig

Mit dem Jugendforum, der Jungen Union Havelland und dem Jugendbeirat der Stadt Falkensee sind drei Vertretungen der jungen Generation dabei, die neben den ökologischen Folgen vor allem die finanziellen Folgen und Belastungen in Zukunft ausbaden müsste. Viele andere Vorhaben und Investitionen in der Stadt, welche für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung wichtig sind, wären mit dem Bau des Hallenbades nicht mehr realisierbar. Mit dem BISF e.V., dem ADFC, der Umwelt-AG der Lokalen Agenda 21, der Falkenseer Ortsgruppe von FridaysForFuture, der Baumschutzgruppe Finkenkrug und der Fraktion der Grünen sind die ökologischen Kritikpunkte an der aktuellen Planung stark vertreten. Abgerundet wird die argumentative Vielfalt des Zusammenschlusses durch die Interessensgemeinschaft Zentrum (IGZ), drei CDU-Vereinigungen (MIT Mittelstands- und Wirtschaftsunion Havelland, Senioren-Union Falkensee, Junge Union Havelland) und die Fraktionen der FDP, der Freien Wähler und der CDU, welche sich vor allem finanzielle Sorgen bezüglich der Zukunft der Gartenstadt machen. Alle Aspekte werden zusammengefasst und übersichtlich dargestellt auf der Homepage des „Bündnis Zukunftsfähiges Hallenbad“ (https://boehfalkensee.wordpress.com/). Dort können sich die Bürger*innen gerne jederzeit informieren und Begründungen und Argumente erfahren, die gegen die aktuelle Hallenbadplanung sprechen.

Die vernetzten Gruppen wollen im Schlusssprint zur Abstimmung die Bürger*innen davon überzeugen, sich am demokratischen Prozess des Entscheides zu beteiligen und den Weg zur Abstimmungsurne zu bestreiten. Dabei werben wir dafür, auf dem Stimmzettel das Kreuz bei „Nein“ zu setzen. Damit spricht man sich schließlich nicht generell gegen eine Schwimmhalle in der Stadt aus, sondern lediglich gegen die aktuell geplante, die nach der Ansicht der vernetzen Gruppen wirtschaftlich wie ökologisch verheerende Folgen für unsere Gartenstadt hätte.

Weitere Gruppen, Initiativen und Organisationen, welche sich der Vernetzungsgruppe anschließen wollen, sind jederzeit herzlich dazu eingeladen. Bei Interesse kann man sich unter info@jugendforum-fks.de melden. Die Mail-Adresse steht auch für jegliche Fragen von Falkenseer*innen zur Verfügung.

Foto: Jugendforum Falkensee/Marius Miethig
Foto: Jugendforum Falkensee/Marius Miethig

SPENDENSAMMLUNG FÜR GEFLÜCHTETE AUF LESBOS

Jugendforum sammelt beim letzten Freiluftkino Spenden für STAND BY ME LESVOS

Infolge des Großbrandes und der damit verbundenen Zerstörung des Flüchtlingslagers Moria auf der griechischen Insel Lesbos hat sich das Jugendforum Falkensee entschieden, auf der achten und letzten Vorführung des Jugendforum Sommerkinos im Gutspark, Spenden für die geflüchteten Menschen auf Lesbos zu sammeln, die bei dem Brand ihr ganzes Hab und Gut verloren haben. Insgesamt kamen so 500 Euro zusammen, die nun an die griechische Organisation STAND BY ME LESVOS übergeben wurden.

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Seit 2015 existierte das Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos, nahe der türkischen Grenze. Ursprünglich war das Lager für etwa 2.800 Personen ausgelegt. Jedoch wurde diese Grenze bereits kurz nach der Eröffnung überschritten und die Zustände im Lager wurden schnell chaotisch. Unter anderem gab es 2016 einen Brand, der etwa 60 Prozent des Lagers zerstörte und auch danach brannte es mehrmals. Immer wieder gab es aufgrund der Überfüllung, den fehlenden hygienischen Einrichtungen und fehlender medizinischer Versorgung, schlechter Versorgung mit Nahrung und zuletzt aufgrund von Corona-Infektionen Unruhen, bei denen seit 2016 mehrere Menschen starben. Zeitweilig lebten etwa 20.000 Menschen, also etwa sieben Mal so viele Menschen wie vorgesehen, in dem Lager, zuletzt etwa 13.000. „Die Situation war bereits vor dem Brand nicht auszuhalten.“, schildert Charlotte Lang vom Jugendforum Falkensee. „Mehr als 160 Personen mussten sich eine Toilette teilen, eine Dusche für mehr als 200 Personen. Und Wasser gab es auch viel zu wenig. 1300 Personen teilten sich einen Wasserhahn. Dass alles vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist absolut unverantwortlich. Sowohl von der griechischen Regierung, aber auch von allen EU-Staaten, die um die Lage auf den griechischen Inseln wissen.“ 

Proteste nach dem Brand
Foto: Stand By Me Lesvos

Seit März gab es eine strikte Ausgangssperre, die den Flüchtlingen verbat, das Lager zu verlassen. Nur Arzt- oder Anwaltbesuche waren noch erlaubt. Trotzdem wurden im September 35 Menschen positiv auf die Virusinfektion SARS-CoV-2 getestet. In der Nacht vom 08. auf den 09. September gab es einen großen Brand, der 80 Prozent des Lagers zerstörte. Die meisten Geflüchteten verloren dabei die letzten Gegenstände, die sie noch besaßen, dazu Papiere und ihre Behausungen. Wie es zu dem Brand kam, ist bisher noch nicht geklärt worden. „Eine Diskussion über die Täter bringt uns jetzt allerdings nicht voran. Die Menschen dort leiden unter traumatischen Erfahrungen. Und während sich bei uns über die Maskenpflicht in Läden und im ÖPNV beklagt wird, sind die Geflüchteten seit März in einem viel zu kleinen Camp ohne eine ausreichende Versorgung eingesperrt.“, erklärt Anaïs von Fircks vom Jugendforum.

Das abgebrannte Camp Moria auf Lesbos
Foto: Stand By Me Lesvos

Die Flüchtlinge leben seitdem auf der Straße, es kam zu Auseinandersetzung mit der Polizei, die Tränengas auch gegen Kinder einsetzte und viele Menschen wurden in das neu eingerichtete Camp in Kara Tepe gebracht. Doch auch dieses ist mittlerweile gefüllt. Mehr als 9.000 Personen leben im für maximal 10.000 Personen ausgelegten Lager. Es fehlen fließendes Wasser zum Trinken oder Duschen, auch die medizinische Grundversorgung und Essen sind knapp. „Die Berichte aus Moria haben uns bereits im letzten Jahr erschüttert. Ich selbst war Anfang des Jahres auf Lesbos, habe dort geholfen und war erschüttert von den Zuständen. Eigentlich wollten wir bereits im März Aktionen starten.“, erklärt Maha Rafati vom Jugendforum und fügt hinzu: „Doch durch Corona war das erstmal nicht möglich. Das Freiluftkino hat dann guten Anklang gefunden, etwa 1.000 Personen waren dabei und so wollten wir die Gelegenheit nutzen und die Menschen auf die schreckliche Lage an den europäischen Außengrenzen aufmerksam machen. Uns geht es hier in Deutschland sehr gut. Und wenn sich unsere Bundesregierung nicht dazu entschließen kann, effektiv zu helfen, so muss zumindest die Zivilbevölkerung schauen, was sie tun kann. Wir freuen uns deshalb, dass insgesamt 500 Euro gespendet wurden.“

Das gespendete Geld geht nun an die griechische Organisation STAND BY ME LESVOS. Im Gegensatz zu vielen anderen Hilfsorganisationen, setzt sie auf ein Empowerment der Geflüchteten und besteht deshalb aus griechischen Freiwilligen und selbstorganisierten Flüchtlingen. Bei der Videokonferenz zur Übergabe der Spenden erklärt der Mitgründer Mixalis: „Wir wollen die Geflüchteten in die Arbeit einbinden und ihnen die Möglichkeit geben, sich selbst zu helfen. Wir leben hier gemeinsam und müssen diese Situation zusammen meistern. Ohne das Engagement der Geflüchteten wäre diese Arbeit gar nicht möglich.“ Die Organisation setzt sich vor Ort unter anderem dafür ein, dass Flüchtlinge allen Alters ihre Ausbildung verbessern und neue Fähigkeiten erlernen. Mit verschiedenen lokalen Organisationen werden weitere Projekte, wie eine Busverbindung auf der Insel, Müllsammelaktionen oder das Corona Awareness Team initiiert und organisiert. Nach dem Brand in Moria ging es auch darum möglichst vielen Menschen erst einmal einen Schlafsack oder eine andere Schlafmöglichkeit zu organisieren. Der Kontakt zu der Organisation entstand über die Initiative „Willkommen in Falkensee“.

 

Die Gruppe benötigt weiterhin dringend Spenden. Wenn Sie sich an der Aktion beteiligen möchten, spenden Sie bitte an:

BANK ACCOUNT

Piraeus Bank

Account No. 5709086466501

IBAN GR4201727090005709086466501

SWIFT-BIC PIRBGRAA

Bank address: P. Kountourioti 17,

81100, Mytilene, Lesvos.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://standbymelesvos.gr/

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

2019 und 2020 kamen insgesamt knapp 100.000 Geflüchtete nach Griechenland. Diese Menschen auf alle EU-Länder zu verteilen ist eigentlich die Aufgabe der Europäischen Union. Stattdessen wird momentan darüber diskutiert, wie man die Menschen schneller abschieben kann und ob Aufnahmelager außerhalb der europäischen Grenzen aus diesem Grund nicht besser geeignet seien.

Foto: Stand By Me Lesvos
Foto: Stand By Me Lesvos

Im brandenburgischen Landtag hat die AfD-Fraktion am 24. September den Antrag gestellt, alle vollziehbar Ausreisepflichtigen sofort abzuschieben. Darüber hinaus solle eine Abschiebehafteinrichtung eingerichtet werden. Grund dafür war der Antrag der Fraktion DIE LINKE, die forderte, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen die Menschen möglichst schnell von Lesbos zu evakuieren und aufgrund der Bereitschaft vieler Kommunen und Länder einen Teil davon in Deutschland aufzunehmen, in Brandenburg 350 Personen über den üblichen Verteilschlüssel hinaus. Beide Anträge wurden auf der Sitzung des Landtages jedoch abgelehnt.

„Der Antrag der AfD war für uns beschämend und zeugt von der menschenverachtenden Haltung, die in der AfD herrscht.“, kommentiert Lennart Meyer vom Jugendforum. „Menschen erfahren auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Hunger schlimmes Leid, ihnen wird das Recht auf Asyl verwehrt und sie werden auf engem Raum zusammengepfercht. Das geht gegen unsere Vorstellung von einem gerechten Europa. Der Antrag der AfD ist deshalb blanker Hohn. Uns ist es wichtig zu zeigen, dass die Zivilgesellschaft dem nicht zustimmt. Mit einer Aktion vor dem Landtag, bei der wir zwei Zelte nachgebaut haben, wollten wir darauf aufmerksam machen, wie katastrophal die Situation dort ist. Leider hat sich der Landtag gegen den Antrag der LINKEN ausgesprochen. Deutschland muss seine Verantwortung in Europa wahrnehmen und als Vorbild voran gehen.“

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Ende September hat sich die Bundesregierung nach langen Diskussionen und erst nach dem Brand dazu bereit erklärt, knapp 2000 Menschen aus Griechenland aufzunehmen. Am 30. September landeten 139 Geflüchtete in Hannover. Was mit den Menschen passiert, die weiter in Griechenland ausharren ist nicht geklärt. Und auch an auf der Balkanroute stauen sich die Menschen an der Grenze nach Kroatien und in überfüllten Lagern. Strenge Polizeikontrollen und ein sofortiges Zurückdrängen nach Bosnien-Herzegowina machen die weitere Flucht unmöglich. Mit dem nahenden Wintereinbruch wird die Lage dort wahrscheinlich noch dramatischer.


MEHR ALS 30 BÄUME ZUM EINHEITSJUBILÄUM

Erfolgreiche Baumpflanzaktion des Jugendforums zum Tag der deutschen Einheit im Kinderstadtwald

Am Samstag, den 3. Oktober, am Tag der deutschen Einheit, haben sich etwa 50 Menschen an der Baumpflanzaktion des Jugendforums und der Baumschutzgruppe Finkenkrug unter dem Motto #Einheitsbuddeln beteiligt und mehr als 30 Bäume im Falkenseer Kinderstadtwald gepflanzt.

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Seit 2014 existiert der Kinderstadtwald. Damals wurde die Fläche, nahe des Bahnhofs Seegefeld, der Baumschutzgruppe von der Stadt Falkensee zur Verfügung gestellt. In den folgenden Jahren wurde damit begonnen die Fläche zusammen mit interessierten Menschen aufzuforsten. Hintergrund und Ziel dieser Aktion ist es, Kinder sowie Erwachsene an die Thematik heranzuführen und darauf aufmerksam zu machen, welche Bedeutung Bäume für unser Leben besitzen und wie anspruchsvoll und zeitaufwendig die Entstehung eines Waldes ist. In diesem Versuchslabor kann nun das Pflanzen und die Pflege von Bäumen geprobt werden. Im Zuge dessen, hat das Jugendforum 2019 zum ersten Mal die Aktion #Einheitsbuddeln durchgeführt. Aus einer bundesweiten Initiative hervorgehend, ist eine Tradition entstanden, die das Erinnern an die deutsche Geschichte mit dem vorausschauenden Blick in die Zukunft verbindet. „Ziel ist es, dass jede*r Deutsche am Tag der deutschen Einheit einen Baum pflanzt und so alle gemeinsam für Themen wie Insektensterben, Klimawandel oder die wachsende Zahl an Waldbränden sensibilisiert werden.“, erklärt Theobald Goltz vom Jugendforum „Daraus folgend bieten wir dann die Möglichkeit vor Ort etwas für die Natur und das Klima tun.“ Denn Aufforstung ist nach einer Studie der ETH Zürich die vielversprechendste Möglichkeit die drohende Klimakrise abzuwenden bzw. einzudämmen. Bis zu eine Milliarde Hektar Land müssen laut der Studie neu mit Bäumen bepflanzt werden um zwei Drittel der bislang von Menschen verursachten CO2-Emissionen zu binden und so eine reale Chance auf ein Erreichen des 1,5 Grad-Ziels aus dem Pariser Klimaabkommen zu erlangen.

Foto: Jugendforum Falkensee/Sarah Ripp
Foto: Jugendforum Falkensee/Sarah Ripp

Am Samstag waren etwa 50 Menschen allen Alters im Kinderstadtwald dabei. So konnten mehr als 30 Bäume zum 30-jährigen Jubiläum der deutschen Einheit gepflanzt werden. Neben verschiedenen Ahornbäumen und Eichen konnten auch Kastanien, Birken, verschiedene Obstbäume, Erlen, Haselnüsse und auch bienenfreundliche japanische Schnurbäume und Kornelkirschen gepflanzt werden. Drei der Bäume wurden vom Hellweg Bau- und Gartenmarkt in Falkensee gespendet. „Wir haben uns über die rege Teilnahme und das Interesse an der Aktion gefreut. Nun ist es wichtig, dass die Bäume in der nächsten Zeit gut gewässert werden, damit sie fest anwurzeln und sicher über den Winter kommen.“, ruft Charlotte Warnhoff vom Jugendforum auf. „Wir haben bereits im Sommer online eine Doodle-Liste erstellt, auf der sich interessierte Menschen eintragen können, die beim Wässern helfen möchten. Man kann sich dabei dann immer für eine Woche eintragen, in der man dann das Gießen übernimmt. So kann sichergestellt werden, dass die Bäume und Büsche nicht vetrocknen.“ Die Liste dafür ist online unter doodle.com/poll/nx3uh96mdyvtdgnx zu finden. Vor Ort stehen ein großer Kanister sowie mehrere Gießkannen bereit. Das Jugendforum und die Baumschutzgruppe freuen sich über Hilfe beim Pflegen des Kinderstadtwaldes.


Green Deal für ein klimaneutrales Falkensee

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Auf einer gemeinsamen Veranstaltung der überparteilichen Organisationen „Jugendforum Falkensee" und „Europa-Union Havelland“ diskutierten die 25 meist jungen Teilnehmer*innen im BBZ mit dem Generalsekretär der Europa-Union Deutschland Christian Moos, der online zugeschaltet war, über den European Green Deal. „Für uns ist der Klimaschutz langfristig gesehen das drängendste Problem unserer Welt“, betonten die beiden Moderatoren der Veranstaltung, Hans-Peter Pohl, Vorsitzender der Europa-Union Havelland, und Marius Miethig vom Jugendforum. Die EU-Kommission unter der Präsidentin Ursula von der Leyen habe ein ehrgeiziges Programm bis 2050 vorgegeben und dies vor wenigen Tagen nochmals unterstrichen: Bis 2050 soll Europa der erste klimaneutrale Kontinent unserer Erde werden.

Wie komplex EU-Politik ist, erläuterte Moos eingangs: Die Kommission, die die Hüterin der zwischen den Mitgliedstaaten vereinbarten Verträge sei, initiiere die Gesetzesvorhaben. Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union, je nach Thema die jeweiligen Fachminister der Regierungen der Mitgliedsländer, seien ähnlich dem Zweikammer-System in Deutschland auf EU-Ebene diejenigen, die die EU-Gesetze beschließen. Beim Umweltschutz habe die EU aufgrund der Verträge Zuständigkeiten, die es ihr ermöglichen, mit dem European Green Deal einen die Mitgliedsländer bindenden Maßnahmen-Fahrplan zur Erreichung der Netto-Klimaneutralität bis 2050 mit qualifizierten Mehrheiten (nicht Einstimmigkeit) zu beschließen. Dabei setze die Kommission mit ihrem Vorschlag vor allem auf die Initiierung von Innovationen zur Zielerlangung und weniger auf Verbote. Die große Herausforderung sei, alle Mitgliedsländer mit ihren hinsichtlich ihrer Wirtschaftskraft unterschiedlichen Regionen mitzunehmen und zu überzeugen.

In der Diskussion wurde ein breites Themenspektrum angesprochen: unterschiedliche Facetten des Klima- und Umweltschutzes, das Spannungsverhältnis zwischen Wirtschaftsumbau und Arbeitsplatzerhalt, eine Rohstoff-Strategie im Rahmen einer Kreislaufwirtschaft, die Anpassung unserer Region an den Klimawandel, die Erweiterung des Emissionshandels zur CO2-Reduzierung auf alle Wirtschaftssektoren. Einig waren sich alle über die Notwendigkeit, bis 2030 die Erderwärmung auf unter 2,0 Grad, möglichst sogar auf 1,5 Grad gegenüber 1990 zu begrenzen. Einigkeit bestand auch darüber, wie wichtig es sei, sich politisch und auch ganz praktisch vor Ort zu engagieren, so auch für das Ziel eines Green Deal für ein klimaneutrales Falkensee bis 2050.

Die Europa-Union Havelland ist eine Vereinigung zur Förderung eines vereinten Europas und zugleich ein Forum für politische Bildung und parteiübergreifende Diskussion. Das Jugendforum veranstaltet neben kulturellen Veranstaltungen auch Diskussionsformate wie diese, um Jugendbeteiligung zu stärken und ein allgemeines Interesse zu wecken. Hans-Peter Pohl und Marius Miethig unterstrichen ihren Wunsch, dass bei diesem, aber auch anderen für die Zukunft wichtigen Themen alle engagierten Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen den Austausch miteinander suchen und damit nach gemeinsamen Wegen zur Erreichung der ehrgeizigen Ziele. Europa-Union und Jugendforum wollen deshalb zu weiteren gemeinsamen Veranstaltungen einladen.

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

BIOFREUNDE ÜBERREICHEN SPENDE ANS JUGENDFORUM

Etwas versteckt liegen die Biofreunde auf dem Gewerbehof hinter der Löwenapotheke. Seit 2018 wird der Laden von Katja Stieball und Claudia Dube betrieben. Als im Zuge der Corona-Pandemie im Juli die Mehrwertsteuer von 19 % auf 16 % beziehungsweise von 7 % auf 5 % herabgesetzt wurde, entschlossen Sie sich zu einem besonderen Schritt. Die Kund*innen haben die Wahl, ob sie die Vergünstigung an der Kasse ausgezahlt bekommen oder ob Sie das Geld spenden möchten. Am Anfang des Monats wird entschieden, wem das Geld zugutekommen soll. So wurde im Juli der Förderkreis für Kinder, Kunst und Kultur in Falkensee e.V. unterstützt. Im August sind nun 622,00 EUR an Spenden zusammengekommen. Dieses Geld haben Katja Stieball und Claudia Dube nun dem Jugendforum Falkensee gespendet.

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

„Wir freuen uns darüber, dass das Jugendforum hier in Falkensee so aktiv ist und sich für die Interessen und Belange von Jugendlichen stark macht.“, erklärt Katja Stieball. „Besonders begeistert waren wir vom Freiluftkino, dass die Jugendlichen seit Juli im Gutspark veranstalten“, ergänzt Claudia Dube. „Wir hoffen, dass sie mit dem Geld weiterhin schöne Veranstaltungen organisieren können. Bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten hilft das Geld sicherlich nicht. Wir hoffen aber, dass die Suche schnell erfolgreich ist.“

Das Jugendforum ist von der Aktion begeistert. „Wir freuen uns sehr, dass es in Falkensee lokal geführte Geschäfte gibt, die sich nicht nur das Thema Umweltfreundlichkeit auf die Fahnen schreiben, sondern auch noch etwas für die örtlichen Initiativen tun.“, sagt Anaïs von Fircks vom Jugendforum. „Wir hoffen, dass auch in den nächsten Monaten viele Menschen bei den Biofreunden einkaufen gehen, damit auch noch einige weitere Initiativen unterstützt werden können. Wir bedanken uns herzlich und wünschen für die Zukunft weiterhin alles Gute.“, fügt Louis Ripp vom Jugendforum hinzu.


FUCHS SUCHT BAU – SCHON WIEDER!

Jugendforum Falkensee muss aus der Alten Post ausziehen

Das Jugendforum Falkensee muss innerhalb von 22 Monaten nun zum zweiten Mal seine Sachen packen und seine aktuellen Räumlichkeiten verlassen. Nachdem der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) im Juni die Schließung der beiden Jugendclubs „Alte Post“ und „Die Brücke“ bekannt gab, wurde dem „JuFo FKS“ im August mitgeteilt, dass die Räume im Jugendclub „Alte Post“ den engagierten Jugendlichen nicht weiter zur Verfügung stehen werden. Robert Bolze, Betriebsleiter des ASB sagt dazu: „Wir hätten natürlich lieber bessere Nachrichten für das Jugendforum gehabt. Wir haben uns nach langen Gesprächen mit der Geschäftsleitung jedoch dazu entschieden, die Räume für den anliegenden Hort zu nutzen, sodass ein Auszug des Forums unumgehbar ist.“

Im Mai 2018 eröffnete das Jugendforum den selbstverwalteten Jugendtreff „das EGAL“ neben der B80 am Bahnhof Falkensee. Da das Gebäude zugunsten des Baus eines Kreisverkehrs abgerissen wurde, musste das Jugendforum im Januar 2019 seine Koffer packen und kam im ASB-Jugendclub „Alte Post“ am Bahnhof Finkenkrug unter. „Als ich hörte, dass das Jugendforum die Räume verliert, habe ich angeboten, dass sie einen eigenen Raum und Lagermöglichkeiten bei mir im Club erhalten“, berichtet Sebastian Hölzel (Clubleiter). Gewonnen war eine praktische Übergangslösung – jedoch verloren die Jugendlichen neben der Nähe zum Zentrum auch den Status der Selbstverwaltung. Im März 2019 erfolgte nach dem Umzug und einer umfangreichen Renovierung die Neueröffnung des „EGALs“ in Finkenkrug – an alte Erfolge und Besucher*innenzahlen konnte jedoch nicht angeknüpft werden. „Das war ja eine logische Folgerung der Dezentralisierung. Es kommen natürlich weniger Jugendliche den langen Weg nach Finkenkrug, um unsere Veranstaltungen zu besuchen. Wir waren jedoch natürlich sehr dankbar für diese Lösung, da wir uns dort immer treffen konnten, kleine Veranstaltungen machen konnten und auch Lagermöglichkeiten hatten“, so Antonia Teuchert, Mitglied des Jugendforums. Trotzdem gab es regelmäßig Veranstaltungen in der Alten Post – egal ob Spieleabende, Besuche von Politiker*innen oder JuFo-Treffen. 

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Nun beginnt innerhalb von zwei Jahren die zweite große Raumsuche für das Jugendforum. Bis zum 31.12.2020 dürfen die Jugendlichen noch in den momentanen Räumen bleiben. Ab dem neuen Jahr brauchen die „Füchse“ dann einen neuen Ort zum Treffen und zum Lagern der eigenen Materialien. „Natürlich ist es schade, dass wir nun schon wieder auf der Straße sitzen. Wir haben sowohl in das EGAL, als auch in die Alte Post viel Kraft, Geld und Emotionen reingesteckt, damit wir ein schönes Zuhause haben. Dies ist jetzt alles futsch. Hoffentlich haben wir bald eine für uns zufriedenstellende Lösung – viel Zeit bleibt schließlich nicht mehr bis Jahresende. Bis dahin gilt es jetzt, für das eigentlich Selbstverständliche zu kämpfen: Ein Zuhause für das Jugendforum!“, kündigt Sarah Ripp, Mitglied des Jugendforums, an.

 

Das Jugendforum ist immer offen für Vorschläge zu einer neuen Bleibe. Falls jemand Kontakte oder Ideen hat, kann man sich gerne unter info@jugendforum-fks.de melden, um eine mögliche Vernetzung herzustellen. Über jegliche Hilfe bei der Suche nach neuen Räumen freuen sich die Jugendlichen sehr.


JUGENDFORUM ERHÄLT EHRENAMTSKARTE

Jugendliche vom Land für Engagement ausgezeichnet

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Auf der am Donnerstag stattfindenden Jugendkonferenz werden sieben aktive Jugendliche aus dem Jugendforum mit der Ehrenamtskarte des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Anaïs von Fircks, Antonia Teuchert, Josefine von Fircks, Louis Ripp, Marius Miethig, Mohammedreza Rafati und Toni Kissing haben sich im letzten Jahr mehr als zweihundert Stunden ehrenamtlich im Jugendforum engagiert und erhalten als Auszeichnung und Würdigung dafür die Ehrenamtskarte, die Ihnen verschiedene Vergünstigungen bei über 250 Partnern in Berlin und Brandenburg gewährt. Wir sagen herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für euer Engagement.