Herzlich Willkommen beim Jugendforum Falkensee und dem Jugendbeirat der Stadt Falkensee!

Hier findet ihr alle wichtigen Informationen und Neuigkeiten rund um das Jugendforum. Wir versuchen, die Seite möglichst immer auf dem aktuellsten Stand zu halten. Sollte uns das mal nicht gelingen und euch fällt das auf, könnt ihr uns gerne eine kurze E-Mail schreiben.


DEINE KREATIVITÄT IST GEFRAGT

Jugendforum ruft Sticker-Wettbewerb aus  

Sticker können so viel. Sie verschönern dein Fahrrad, transportieren starke Messages oder lassen sich gut als Abdeckmittel von Nazi-Propaganda nutzen.

Aus diesen Gründen und noch vielen anderen organisiert das Jugendforum Falkensee nun einen ersten Sticker-Wettbewerb. Drei Themen stehen zur Auswahl: Tier- und Umweltschutz, Pride Month oder Feminismus. Wir möchten dazu anregen sich selbst stärker mit diese Themen auseinanderzusetzen und das auf eine kreative Weise.

Unser Ziel ist es möglichst viele Einsendungen zu bekommen und zukünftige Giveaways des Jugendforums von Kindern und Jugendlichen Falkensees gestalten zu lassen.

Dabei ist es wichtig zu betonen, dass es keine perfekt ausgearbeiteten Entwürfe sein müssen. Viel entscheidender ist eine gute Idee, die zu einem der genannten Themen passt.

Skizzen, digitale Entwürfe oder angedeutete Strickzeichnungen können bis zum 1. Juni 2022 digital als Foto oder PDF-Datei an info@jugendforum-fks.de oder über Instagram an @jugendforumfks gesendet werden. Analog kannst du deinen Vorschlag zusammen mit deinem Namen und einer Kontakt-Möglichkeit in den Briefkasten des Jugendforums am Haus am Anger (Falkenhagener Straße 16) einwerfen. Sollte die Jury, sich für deinen Entwurf entscheiden, wirst du kontaktiert und dein Entwurf gemeinsam druckfertig gemacht.

Die besten Einsendungen zu jedem Thema werden gedruckt und sind dann für alle zum Mitnehmen beim Jugendforum Falkensee zu erhalten.

 

 

Wir sind gespannt auf deine Ideen und freuen uns über jede Einsendung.


 

POETRY SLAM IN FALKENSEE!

 

Seit Ende letzten Jahres finden unter dem Namen „Falkenseer Rosenkrieg“ regelmäßig Poetry-Slam Workshops oder Schreibwerkstätten statt.

Nun wird es am 1. Mai einen großen Poetry Slam im Kino Ala geben. 🌹 Haltet euch also schon mal den 1. Mai frei und besorgt per E-Mail an rosenkrieg.falkensee@gmail.com (kostenlose) Karten für euch, eure Familie, Freund:innen und Nachbarn.


#P EO P L E N OT P R O F I T

25. März: Globaler Streik - Auch in Falkensee!

Im ganzen Land und auf der ganzen Welt geht Fridaysforfuture am 25. März auf die Straßen – für den Wandel und für Klimagerechtigkeit.

Der neuste IPPC Bericht hat noch einmal offengelegt wie dringlich die Situation ist. Dieses Jahrzehnt ist entscheidend, um die Klimakrise zu bewältigen. 

 

Lasst uns zusammen am 25. März auf die Straße gehen, laut sein und die Politik daran erinnern, dass wir Klimagerechtigkeit fordern statt Profit.

Auch Falkensee ist dabei! Unterstütz uns und sei dabei!

 

Los geht’s in Falkensee gegen 16 Uhr auf dem Vorplatz der Alten Stadthalle und dann ca. eine Stunde mit dem Fahrrad durch Falkensee. Enden wird die Demonstration gegen 17:30 Uhr vor der Alten Stadthalle. Dort wird noch eine kurze Abschlusskundgebung stattfinden mit kreativen und politischen Inputs.

Was solltest du mitbringen?

Ein Fahrrad o.ä., Motivation & Spaß, eine Maske, am besten gaaanz viele Freund:innen/Familienmitglieder/Nachbarn usw. und wenn möglich ein kleines Schild oder Plakat.


#StandWithUkraine

 

Mitten in Europa ist Krieg. Russland bricht unverhohlen mit dem Völkerrecht und den Grundsätzen der UN-Charta. Es muss weiter mit Hochdruck an diplomatischen Lösungen gearbeitet werden. Die militärische Aggression muss sofort beendet werden. Wir sind solidarisch mit den Menschen in der Ukraine und hoffen auf einen baldigen Frieden. Europa muss umfassende humanitäre Hilfe leisten. Nie wieder Krieg!

 

Du suchst nach Aktionen in deiner Nähe oder nach Möglichkeiten, den Menschen in der Ukraine zu helfen? Auf standwithukraine.live findest du eine Karte und verschiedene Möglichkeiten zu unterstützen: https://standwithukraine.live/


Seid dabei und unterzeichnet die Petition auf https://www.change.org/p/brandenburg-brandenburg-zeigt-haltung.

 

Demokratisch handeln heißt, das Wohl aller nicht aus den Augen zu verlieren. Die persönliche Freiheit endet da, wo die Schutzrechte anderer mit Füßen getreten werden. Wir bemerken, wie die Debatte emotionaler wird, wie sich über Maßnahmen aufgeregt wird und was dabei vergessen wird, sind die Menschen, die an Corona sterben.

 

Seit zwei Jahren verlangt die Pandemie uns allen viel ab. Distanz-Unterricht, Online-Vorlesungen und fehlende soziale Kontakte machen uns zu schaffen. Wir alle wünschen uns, wieder Veranstaltungen zu besuchen, Freunde zu treffen und sich nicht regelmäßig Gedanken über die eigene Gesundheit und die seiner Familie und Freunde zu machen. 

 

Besonders belastet ist seit zwei Jahren das Personal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Die Mitarbeitenden sind überlastet und aufgrund des nicht vermeidbaren Kontaktes ständig der Gefahr einer Infektion ausgesetzt. In Solidarität mit den dort beschäftigten Menschen, muss alles getan werden, Infektionen zu verhindern und die Menschen zu schützen.

 

Die Pandemie stellt das Gemeinschafts- und Gerechtigkeitsgefühl in unserer Gesellschaft auf eine Belastungsprobe. Die Gefahr geht dabei von den Desinformationen, der rechten und antisemitischen Hetze und der teilweise hohen Aggressivität auf den Protesten aus. Diesen demokratiegefährdenden Entwicklungen müssen wir als Gesellschaft gemeinsam entgegentreten und zeigen, dass Vernunft und Respekt überwiegen. Bei all den Diskussionen um Rechte und Freiheiten wird außerdem meist die Freiheit der Menschen aus den Risikogruppen vergessen, die seit zwei Jahren aus Gründen des Selbstschutzes auf Vieles verzichten müssen. In Solidarität mit allen Menschen müssen wir gemeinsam einen schnellen Weg aus der Pandemie finden.

 

Als Teil des Bundesprogramms "Demokratie leben!" stehen wir ein für Vielfalt und Demokratie und gegen Extremismus und Diskriminierung. So zeigen wir Haltung.


Jugendbeirat: Offener Brief an das MBJS

In einer Stellungnahme an das brandenburger Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) stellten wir die Situation von uns Schüler*innen während der Covid-19-Pandemie dar. Dazu holten wir uns viele Erfahrungsberichte über Instagram sowie die Whats-App- und Telegram-Newsgruppen des Jugendforums von euch ein. Vielen Dank an euch und eueren Mut, eure Erfahrungen mit uns zu teilen! Ohne euch wäre dieser wichtige Brief an das Bildungsministerium nicht möglich gewesen.

Denn dafür sind wir schließlich da: Den Jugendlichen mit ihren Wünschen, Ideen, Problemen und Vorschlägen eine Stimme in der Politik zu geben!

 

 

Sehr geehrte Frau Ministerin Ernst, sehr geehrter Herr Staatssekretär Freiberg,

 

seit zwei Jahren durchleben die Schüler*innen und Lehrkräfte den Schulalltag in einem notdürftigen, äußerst nachteiligen und oft geringwertigen Zustand. Aufgrund von Covid-19 gibt es immer wieder akute Veränderungen und neue Angaben zu Maßnahmen, um abträglichen gesundheitlichen als auch schulischen Missständen vorzubeugen.

Dennoch lässt sich dieses Ziel unter den aktuellen Vorgaben nicht realisieren. In den Schulen schlagen die Maßnahmen nicht an, denn es gibt keine effektive und nachhaltige Regelung. Der Sportunterricht wird weitestgehend ohne vorbeugende Maßnahmen zum Infektionsschutz durchgeführt: Es gibt keinen Abstand und eine Maske zu tragen ist keine Pflicht, obwohl die Ansteckungsgefahr im Sport ebenso gegeben ist wie im „normalen“ Unterricht - und dazu oft maßgeblicher ausgeprägt ist.

Während es also unverkennbar Lockerungen an einer Stelle gibt, liegen an anderer Stelle dieselben langfristigen und voraussehbaren Probleme vor. So ist neben der ständigen Durchlüftung im Unterricht die baldige Prüfungssituation ein Problem, denn aufgrund der aktuellen Regelungen herrscht bei vielen Schüler*innen Angst, in fünfeinhalb Stunden langen und ausschlaggebenden Prüfungen FFP2-Masken tragen zu müssen. Neben fehlender Koordinierung für ein nachhaltiges Schützen vor Infektionen herrscht ein Mangel an hybriden Angeboten vor.

Die unvermeidlichen Coronafälle an Schulen hindern Schüler*innen und Lehrer*innen immer häufiger daran, in Präsenz am Unterricht teilzunehmen. Aufgrund fehlender Ausweichmöglichkeiten, um trotz der Infektion einen Lernerfolg zu erlangen, scheitern folglich viele am jeweiligen Lernstoff und können ihn nicht alleine nacharbeiten. Dies nimmt in Anbetracht der bevorstehenden P10-Prüfungen und Abiturprüfungen eine besondere Wichtigkeit und Problematik ein.

Zusätzlich zu den Infizierten leiden auch die anderen Schüler*innen aus den Kursen unter fehlenden hybriden Angeboten oder sonstigen Konzepten, um ein Lernen zu ermöglichen. Teilweise sitzen in den Leistungskursen nur 10 von 26 Schüler*innen, was darauf zurückzuführen ist, dass sich neben den Infizierten auch Kontaktpersonen in freiwilliger häuslicher Quarantäne befinden. Der Unterricht findet also nicht nur in einer ineffizienten Lage statt, zusätzlich sind die Lehrer genauso überfordert.

Es ist unbestreitbar, dass der Unterricht unwirksam stattfindet, oft in der momentan ausgeführten Form zu schulischen und gesundheitlichen Defiziten führt und des Weiteren oft ersatzlos wegfällt. Dies verunsichert und verängstigt viele Schüler*innen, lässt sie unter solchen Umständen nur ungern in die Schule gehen, verstärkt gleichzeitig die unterschiedlichen Voraussetzungen und das Gefühl, nicht genügend auf die Prüfungen vorbereitet zu sein. Daher ist es nicht nur wichtig, sondern notwendig, dass dringend ein Konzept vorgelegt wird, um einen sicheren Schulunterricht für alle Jahrgangsstufen zu gewährleisten.

Uns ist dabei eine Koordinierung der Maßnahmen wichtig, damit die Bemühungen an einer Stelle nicht durch ein Fehlen von Pflichten an anderer Stelle (zum Beispiel) Sportunterricht) nichtig werden. Es soll der Schutz von Schüler*innen und den Lehrkräften gesichert werden und Ersatzmöglichkeiten für effektives Nachholen von Lerninhalten durch Personen in Quarantäne geben, die sich beispielsweise über eine Förderung von hybriden Angeboten realisieren ließe. Außerdem sollten durch eine Förderung von festeingebauten Luftfiltern Anreize für die Kommunen zur Anschaffung gegeben werden. In den Abschlussjahrgängen der Sekundarstufe II könnten nur die Kurse, in denen man Abitur ablegt, besucht werden, um die Kontakte zu vermindern. In jedem Fall muss es Lehrplananpassungen der Prüfungsinhalte an den tatsächlich behandelten Lernstoff geben. Das inzwischen schon zweijährige Leiden von Jugendlichen darf nicht weiter zugelassen werden.


Mahnwache

Licht des Gedenkens - Solidarisch gegen Corona

Das Bündnis gegen Rechts (BgR) und das Jugendforum Falkensee haben mit Unterstützung der vier evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde eine Mahnwache zum Gedenken an die nach einer Corona-Infektion verstorbenen Menschen abgehalten. Für jeden Verstorben im Havelland wurde eine Kerze auf dem Vorplatz der Stadthalle angezündet. Zeitgleich ließen die Kirchen der umliegenden Gemeinden die Glocken läuten. Aktuell sind 221 Menschen im Havelland, 4 860 Menschen in Brandenburg und 115 000 Menschen in Deutschland an den Folgen einer Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 verstorben. (Stand: 13. Januar 2022)

 

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

„Dem lauten Geschrei der Impfgegner:innen und 'Spaziergänger:innen' wollen wir das stille Gedenken an die Corona-Toten entgegensetzen, erklärt Waltraud Eckert-König vom Bündnis gegen RechtsDemokratisch handeln heißt, das Wohl aller nicht aus den Augen zu verlieren. Die persönliche Freiheit endet da, wo die Schutzrechte anderer mit Füßen getreten werden.“

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Aufgrund der Pandemielage verzichteten wir bewusst auf eine größere öffentliche Versammlung. Gleichwohl galten strikte Hygieneregeln einschließlich Masken- und Abstandspflicht.

 

Clara Weiger vom Jugendforum meint: „Wir bemerken, wie die Debatte emotionaler wird, wie sich über Maßnahmen aufgeregt wird und was dabei vergessen wird sind die Menschen, die an Corona sterben. Heute gedenken wir der Verstorbenen, gemeinsam kämpfen wir gegen das Virus und nicht gegen Menschen, wir halten zusammen. Wir wollen das Stadtbild nicht von denen spalten lassen, die durch Falschinformationen Ideologien prägen und unsere Demokratie gefährden. Unsere Gedanken gelten den Verstorbenen und denen, die sie bis zum Schluss pflegen und behandeln. Danke! "

 

Die Aktion ist auch ein Signal der Abgrenzung von denen, die montags bei sogenannten Spaziergängen meist ohne Masken und Abstand durch die Stadt ziehen und sich gegen Impfungen sowie notwendige Schutzmaßnahmen stellen.


Vegane Backaktion: Pralinen

Backen mit dem Jugendforum Falkensee und Fridays For Future

Am 20. Dezember findet die fünfte und letzte vegane Backaktion 2021 statt. Organisiert wird die beliebte Online-Veranstaltung von der Fridaysforfuture-Ortsgruppe Falkensee. Die Zutaten werden vom Jugendfonds des Jugendforums bezahlt.

 

Treffpunkt ist am nächsten Montag um 16 Uhr online auf Zoom und zusammen werden dann vegane Pralinen zubereitet. Diese eignen sich auch sehr gut als selbstgemachtes Last-Minute-Weihnachtsgeschenk.

Die Zutaten für die veganen Pralinen bekommst du kostenlos zur Verfügung gestellt und (wenn du in Falkensee wohnst) vorher mit dem Lastenrad nachhause gebracht. 

 

Wenn du Teilnehmen möchtest schreib uns bitte eine E-Mail an falkensee@fridaysforfuture.is oder eine Privatnachricht auf Instagram an @f4ffalkensee! 


Die Critical Mass im November steht voll im Motto des Herbstes. Gemeinsam wollen wir einen Laternumzug mit dem Fahrrad veranstalten. Statt "Ich geh mit meiner Laterne" soll es heißen "Ich fahr mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir".

Die dafür passenden Laternen wollen wir am Sonntag, den 07. November ab 10 Uhr im Haus am Anger basteln. Ihr braucht nichts weiter mitzubringen, wir haben alles wichtige da. Nur wenn ihr besondere Wünsche habt, könnt ihr natürlich gerne eure eigene Deko mitbringen.

 

Die Veranstaltung ist kostenlos und für alle Menschen jeder Altersgruppe offen. Wir freuen uns über eine kleine Spende.


Das Land Brandenburg schreibt gerade einen Klimaplan! Was das genau ist, erfährst du in diesem Video.

Das Jugendforum Nachhaltigkeit Brandenburg (JuFoNa) lädt junge Brandenburger*innen zwischen 16 und 26 Jahren am 27.11.2021 zu einem Jugendbeteiligungsworkshop ein. Ziel ist es, dass auch die Stimmen junger Menschen in den Klimaplan einfließen.

Gemeinsam soll unter anderem über folgende Fragen diskutiert werden:

  • Wie betrifft uns die Klimakrise schon heute? Und wie in Zukunft?
  • Was erwarten wir als junge Brandenburger*innen von der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft? Wie ambitioniert sollte Klimapolitik in Brandenburg sein?
  • Was wollen und können wir als junge Menschen zum Klimaschutz beitragen?

Und was passiert mit den Ergebnissen?

Im Anschluss an den Workshop am 27.11.2021 werden einige junge Menschen die Ergebnisse mit in die sogenannten „Stakeholder-Dialoge“ nehmen. Das sind Diskussionsrunden, in denen ausgewählte Vertreter*innen aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft über den Klimaplan beraten.

Außerdem werden die Ergebnisse vom JuFoNa aufbereitet und an die entsprechenden Ministerien weitergegeben.

 

Wie kann ich mich anmelden?

Anmelden kannst du dich ganz einfach hier: https://jufona-brandenburg.de/klimaplan/

 

Wer kann teilnehmen?

Alle Brandenburger und Brandenburgerinnen zwischen 16 und 26 Jahren sind eingeladen, zum Workshop zu kommen. Der Workshop wird so gestaltet sein, dass er sowohl für Schüler*innen als auch Auszubildende und Studierende verständlich und gewinnbringend ist.

 

Melde dich an und erzähle es weiter!

Bei Fragen kannst du dich hier melden: info@jufona-brandenburg.de, 0178 939 3535 (Mo-Fr, 10-17 Uhr)

Mehr Infos und regelmäßige Updates gibt es hier:

instagram: https://www.instagram.com/jufona_bb 

Telegram Infochannel: https://t.me/JuFoNa2020 

WhatsApp Gruppe: https://chat.whatsapp.com/DdhKe2KLsCSFFEsWG23F79 

Website: https://jufona-brandenburg.de/Klimaplan


POLITICAL SPEEDDATING

Jugendforum Falkensee veranstaltet Podiumsdiskussion mit den Direktkandidierenden des Wahlkreises 58

Seit 2017 führt das Jugendforum Falkensee zu jeder Wahl eine Podiumsdiskussion mit allen Direktkandidierenden aus dem Wahlkreis durch. Wie zu jeder Bundestagswahl wird es auch in diesem Jahr viele Jugendliche geben, welche zum ersten Mal die Wahlkabine betreten werden. Daher wird das Jugendforum auch in diesem Jahr eine Podiumsdiskussion zur 20. Bundestagswahl durchführen. Diese wird am Montag, den 16.08.2021 zwischen 12:00 Uhr und 14:00 Uhr in der Stadthalle Falkensee stattfinden. Um möglichst vielen Schüler:innen die Möglichkeit zu geben, ihre Direktkandidat:innen kennenzulernen, hat das Jugendforum wieder alle weiterführenden Schulen aus Falkensee und Umgebung eingeladen, Klassenverbände und Kurse anzumelden. Dabei hofft es auf die Unterstützung der Schulleitungen, um möglichst vielen Jugendlichen die Teilhabe zu gewährleisten.

Mit dabei sind Uwe Feiler (CDU), Ariane Fäscher (SPD), Anke Domscheit-Berg (LINKE), Anne Schumacher (B‘90/Grüne), sowie Johanna Mandelkow (FDP, Listenplatz 5), welche ihren Parteikollegen Ralf Tiedemann (FDP) vertritt.

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

In einer interaktiv gestalteten Veranstaltung werden die Politiker:innen die Möglichkeiten haben, für sich und ihre Partei zu werben, sowie den Schüler:innen Fragen zu stellen. Weiterhin wird es eine offene Fragerunde aus dem Publikum heraus geben, sodass die Jugendlichen ihre ganz eigenen Fragen an die Kandidierenden stellen können.

Die Anmeldung als Kurs/Klasse sowie als Einzelperson ist unter https://forms.gle/Zrot5L9GiueFgYNCA möglich. Das Jugendforum freut sich auf alle Interessierten und hofft auf eine spannende Veranstaltung!


JUGENDFORUM SOMMERKINO IM GUTSPARK

Hier findet ihr alle wichtigen Infos zur Teilnahme, Anmeldung und den Bedingungen vor Ort zusammengefasst in einem kurzen Video.


STILLES ENDE EINES JUGENDCLUBS

Auszug aus der Alten Post mit der offiziellen Schlüsselübergabe abgeschlossen – Einzug verschoben

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Die zweite große Raumsuche innerhalb von zwei Jahren endete für das Jugendforum im Mai 2021, als der Umzug in das Nebengebäude des Hauses am Anger bekannt gegeben werden konnte. Doch hier fingen die eigentlichen Umzugsarbeiten erst an. In der bisherigen Bleibe – dem ehemaligen ASB-Jugendclub „Alte Post“ – mussten etliche Kartons gepackt und Möbel umzugssicher auseinander gebaut werden. Nach tagelanger harter Arbeit und der ein oder anderen Nachtschicht war es am Dienstag, dem 06.07. soweit: Die Transporter der Stadt Falkensee fuhren am Bahnhof Finkenkrug vor, um die vielen Schränke, Tische, Stühle, Kartons und weitere Kisten mit viel Veranstaltungsmaterial aus der Alten Post zu befördern. Lennart Meyer, aktiv im Jugendforum: „Das war keine einfache Geschichte. Da wir in Zukunft weniger Raum zur Verfügung haben, mussten wir uns auch von einigen Dingen trennen. So wurden feste Einrichtungsgegenstände zu Sperrmüll, welchen wir mit dem Lastenrad selbst weggebracht haben. Für den Transport der restlichen Sachen bedanken wir uns sehr bei der Stadt, welche uns einen Transporter und helfende Hände zur Verfügung gestellt hat.“

Drei Tage später, am 09.07.2021, folgte die Schlüsselübergabe an den Arbeiter-Samariter-Bund, welchem die Räume, die in Zukunft an den anliegenden Hort „Rappelkiste“ angegliedert werden, gehören. Robert Bolze (Geschäftsführer des ASB) lobte die Aufräumarbeiten der engagierten Jugendlichen: „Da bin ich wirklich sehr dankbar für. Die Räume wurden ohne Makel übergeben und die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen hat wirklich gut funktioniert. Ich wünsche ihnen für die Zukunft alles Gute.“

Der Einzug in die ehemaligen Räume des Schulamtes am Falkenhagener Anger verzögert sich allerdings auf unbestimmte Zeit. Aufgrund von Statikprüfungen und Bauarbeiten können die Räume nicht wie geplant direkt im Juli bezogen werden. Die Möbel und Kisten des Jugendforums müssen daher in Extra-Räumen zwischengelagert werden. Antonia Trümpler, aktiv im Jugendforum, sagt dazu: „Das ist zugegeben ziemlich bitter, da wir mit unserem neuen Raum jetzt noch nichts anfangen können. Weiterhin wartet dann im Verlauf des Jahres nochmals eine Menge Arbeit mit weiteren Transporten und den Gestaltungsarbeiten auf uns. Wir nehmen die Situation jetzt aber so an und hoffen auf einen baldigen Einzug.“

Das Bild zeigt Marius und Robert Bolze (Geschäftsführer der ASB gGmbH für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe im Havelland) bei der Schlüsselübergabe.
Das Bild zeigt Marius und Robert Bolze (Geschäftsführer der ASB gGmbH für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe im Havelland) bei der Schlüsselübergabe.

KINOERLEBNIS UNTER BÄUMEN

Am 25. Juni startet das Jugendforum-Sommerkino im Gutspark!

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Begonnen hat das Projekt Jugendforum-Freiluftkino im Sommer 2019. Vier Filme wurden öffentlich und kostenlos im Rahmen des Freiluftkinos im Gutspark gezeigt. Im Jahr darauf wurde die Anzahl der Vorführungen verdoppelt und auch die Leinwand wurde größer. Durchschnittlich 120 Leute waren jedes Mal dabei. Der bisherige Rekord an Gästen liegt sogar bei 220 Personen.

 

Nun startet das Jugendforum die dritte Sommerkino-Runde. Zum Auftakt am 25. Juni wird

der Film „Love, Simon “ gezeigt. Die weiteren Termine sind:

02. Juli: Harriet – Der Weg in die Freiheit

16. Juli: Alles außer gewöhnlich

23. Juli: The Breakfast Club

06. August: Cheyenne – This must be the place

13. August: Colette – Eine Frau schreibt Geschichte

27. August: Rocketman

 

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 21 Uhr unter den Bäumen im Gutspark in Falkensee. Nur „Rocketman“ am 27. August wird bereits um 20 Uhr anfangen.

Es wird geraten sich Stühle oder Picknickdecken mitzubringen. Getränke und Desinfektionsmittel gibt es vor Ort. Außerdem empfiehlt das Jugendforum sich vorher den Trailer zum Film anzuschauen und über sich über das FSK-Kennzeichen zu informieren. Trotz der sinkenden Fallzahlen ist die Corona-Pandemie weiterhin präsent. Auf dem Gelände gilt, abgesehen von den Sitzplätzen, eine Maskenpflicht. Außerdem werden die Kontaktdaten aller Besuchenden erfasst. Alle Maßnahmen finden sich, auf die aktuelle Situation angepasst, auf der Webseite www.jugendforum-fks.de/sommerkino .

 

Damit möglichst alle Menschen am Filmerlebnis teilhaben können, werden alle Filme mit deutschen Untertiteln gezeigt. Das Gelände ist eben mit Gras bewachsen und soweit

gut mit dem Rollstuhl zu befahren. Toiletten stehen vor Ort zur Verfügung, die nächste

barrierefreie Toilette befindet sich am Bahnhof Falkensee.

Da der Aufbau und Abbau, sowie der CO2-Neutrale Transport mit dem Lastenrad viel Aufwand und Zeit beanspruchen, freut sich das Jugendforum über tatkräftige Unterstützung.

 

Interessierte, hilfsbereite Jugendliche können sich über das Kontaktformular auf der Webseite melden.


LASST UNS REDEN! QUEER&A

Schwul, lesbisch, trans, asexuell,  bisexuell, non-binary

Am 12. Juni laden das Jugendforum Falkensee und die Lokale Agenda 21 alle Menschen aus Falkensee und Umgebung zu ganz besonderen Gesprächen ein. Schwul, lesbisch und trans - darum geht es in der ersten Runde.

In insgesamt drei Stunden hast du die Möglichkeit für jeweils eine Stunde in einer kleinen Gruppe unsere Gesprächspartner:innen (zwischen 15 und 58 Jahre) kennenzulernen und Fragen zu stellen.

Ziel der Veranstaltung ist, mit verschiedenen Menschen der LSBTIQ* Community in Kontakt und Austausch zu kommen, Berührungsängste und Vorurteile abzubauen.

 

Das Ganze findet in Präsenz im Garten der Vielfalt (Schönwalder Str. 65, Falkensee) um 14 Uhr statt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Teilnehmer:innenzahl auf 30 Personen begrenzt. Außerdem werden die Gäste gebeten vorher einen Corona-Schnelltest zu machen. Ausgenommen sind vollständig Geimpfte und Genesene, die bitte eine dementsprechende Bescheinigung mitbringen.

Wir bitten um Anmeldung unter info@jugendforum-fks.de oder 0176 57201010.

Am 26. Juni geht es dann weiter mit drei Gesprächspartner:innen zu asexuell, bisexuell und non-binary.


KUNSTWETTBEWERB ZUM PRIDEMONTH

Mach den Pridemonth noch bunter!

Beim Pridemonth geht es um Toleranz, aber auch um die Sichtbarkeit der LGBTQ* Szene.

Deshalb könnt ihr uns vom 01. bis zum 30. Juni 2021 ein selbstgemachtes Bild zum Pridemonth oder zur LGBTQ* Community schicken. 

Wenn dein Bild fertig ist poste es auf Instagram mit dem Hashtag #pridemonthfks und markiere @jugendforumfks oder schick es per Mail an info@jugendforum-fks.de.

 

Die Einsendungen werden beim Freiluftkino (nach Wunsch anonym) ausgestellt. Außerdem bekommen die ersten 3 Plätze einen Preis.

1. Platz: JBL-Box mit Fuchs drauf

2. Platz: Regenbogenfahne

3. Platz:  LGBTQ* Sticker-Paket

 

Wir freuen uns auf Eure Bilder!


GIESSHILFE GESUCHT

Jugendforum benötigt Unterstützung im Kinderstadtwald

Im November 2014 hat die Baumschutzgruppe Finkenkrug auf dem Gelände des heutigen Kinderstadtwaldes, nahe dem Bahnhof Seegefeld, gemeinsam mit Kindern begonnen Bäume zu pflanzen. Aus den Jungbäumen soll ein neuer Wald entstehen und den Kindern die Bedeutung der Bäume und des Waldes für das Ökosystem, das Klima und die menschliche Gesundheit näher bringen. Gemeinsam kann beobachtet werden, wie die Bäume über mehrere Jahre heranwachsen, was sie für ein gesundes Wachstum benötigen und der eigene Umgang mit natürlichen Ressourcen reflektiert werden.

Inzwischen ist klar, dass ein neuer Wald nicht in zwei Tagen wächst und dass es Geduld braucht bis aus den kleinen Trieben ein großer Baum wird. Bis dahin brauchen die Jungbäume noch etwas Pflege. Die Trockenheit der letzten Jahre und später Frost haben ihnen immer wieder zugesetzt. Auf zwei Pflanzaktionen pro Jahr, zusammen mit dem Jugendforum Falkensee, wurde die Fläche weiter bepflanzt und eingegangene Bäume wurden ersetzt.

Zwei Personen beim Gießen im Kinderstadtwald
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Auch in diesem Jahr kann davon ausgegangen werden, dass der Sommer ziemlich trocken wird. Damit die jungen Bäume gut durch diese Zeit kommen, sind das Jugendforum und die Baumschutzgruppe auf Hilfe aus der Bevölkerung angewiesen. Gemeinsam soll der Wald den Sommer über in wöchentlichen Arbeitseinsätzen gegossen und so in seinem Wachstum unterstützt werden.  Nachdem die Aktion im letzten Jahr ein großer Erfolg war und fast alle Bäume gut durch den Sommer gekommen sind, hat das Jugendforum eine Doodle-Liste aufgesetzt: https://t1p.de/kistawa-2021.

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Wer den Kinderstadtwald unterstützen möchte, kann sich in der Liste für eine oder mehrere Wochen eintragen und in dieser Zeit die Bäume wässern. Dafür steht vor Ort ein 1000l-Tank zur Verfügung, der dankenswerterweise regelmäßig von der Feuerwehr Falkensee aufgefüllt wird. Gießkannen und Kanister stehen in der Regel auch vor Ort bereit. Der Kinderstadtwald liegt am östlichen Ende der Duisburger Straße.

Sollten sich Familien, Freundesgruppen, Paare oder Einzelpersonen bereit erklären, für eine Woche diese Verantwortung zu übernehmen, sind alle Informationen auf der Internetseite des Jugendforums zu finden. Zusätzlich werden alle Fragen per Mail an info@jugendforum-fks.de beantwortet. Wir wünschen ganz viel Spaß beim Gießen und danken für die Unterstützung!


UMZUGSMEISTER:INNEN

Jugendforum Falkensee kommt im Nebengebäude des Hauses am Anger unter

Das Jugendforum Falkensee muss bekanntlich innerhalb von 28 Monaten zum zweiten Mal seine Sachen packen und seine aktuellen Räumlichkeiten in der „Alten Post“ verlassen. Im Mai 2018 eröffnete das Jugendforum den selbstverwalteten Jugendtreff „das EGAL“ neben der B80 am Bahnhof Falkensee. Da das Gebäude dem neuen Kreisverkehr wich, musste das Jugendforum im Januar 2019 seine Koffer packen und kam im ASB-Jugendclub „Alte Post“ am Bahnhof Finkenkrug unter. Im März 2019 erfolgte nach dem Umzug und einer umfangreichen Renovierung die Neueröffnung des „EGALs“ in Finkenkrug – an alte Erfolge und Besucher:innenzahlen konnte jedoch nicht angeknüpft werden. Nachdem der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) im Juni 2020 die Schließung der beiden Jugendclubs „Alte Post“ und „Die Brücke“ bekannt gab, wurde dem „JuFo FKS“ im August 2020 mitgeteilt, dass die Räume im Jugendclub „Alte Post“ den engagierten Jugendlichen nicht weiter zur Verfügung stehen werden.

Nach langen Gesprächen mit Stadtverordneten, der Stadtverwaltung und der Leitung des Hauses am Anger und vielen Diskussionen hat sich das Jugendforum entschieden, dem Angebot der Stadtverwaltung zu folgen und den Raum im Nebengebäude zu beziehen, in welchem früher das Schulamt zu Hause war.

Foto: Jugendforum Falkensee/Anaїs von Fircks
Foto: Jugendforum Falkensee/Anaїs von Fircks

Mit dem feststehenden Umzug endet die zweite große Raumsuche innerhalb von zwei Jahren für das Jugendforum. Bis zum 30.06.2021 dürfen die Jugendlichen noch ihre momentanen Räume in Finkenkrug nutzen. Im Juli 2021 werden die Jugendlichen ihre neuen Räume am Falkenhagener Anger beziehen. Doch die jungen Leute streben nach mehr: „Wir sagen ganz klar, dass wir mit dem, was wir nun haben nicht vollumfänglich zufrieden sind. Wir hatten zudem keine Alternative zu diesen Räumen.“, betont Charlotte Warnhoff vom Jugendforum. Mahafarin Rafati, der seit 2018 im JuFo aktiv ist, konkretisiert: „Der Raum ist einfach zu klein für unsere Bedürfnisse, da hätten wir uns schon mehr gewünscht. Wir haben klare Wünsche und Vorstellungen, wie wir arbeiten, chillen und gemeinsam Spaß haben wollen. Diese haben wir bereit geäußert und wir werden diese auch hartnäckig weiterverfolgen.“ Gemeint ist das Konzept zur Entwicklung neuer Räume als Jugend-, Kultur-, Demokratie-, und Begegnungszentrum „Platz für die Zukunft“, welches das Jugendforum Ende letzten Jahres den Stadtverordneten und der Öffentlichkeit präsentiert hat. In diesem selbsterarbeiteten Konzept zeigt das Jugendforum kreativ und detailreich auf, wie ein generationsübergreifender Begegnungspunkt im Stadtzentrum geschaffen werden kann, sodass unter anderem die Bedürfnisse einer selbstorganisierten Jugendarbeit abgedeckt werden können. Mahafarin Rafati: „Unser Traum ist es, die schönen und erfolgreichen Zeiten aus dem EGAL wiederzubeleben. Durch selbstbestimmte Arbeit in selbstorganisierten Räumen im Stadtzentrum schaffen wir es unter anderem, viel mehr junge Menschen für unsere Projekte zu begeistern.“


Coronakonform zusammen backen

Über Zoom probieren wir vegane Rezepte aus - Nächstes Mal: Zimtschnecken

Am 06. Februar 2021 veranstaltete die Falkenseer Ortsgruppe der FridaysForFuture-Bewegung zum ersten Mal eine gemeinsame Backaktion. Mit insgesamt zehn Jugendlichen aus Falkensee wurde ein veganer Käsekuchen gebacken – natürlich coronakonform. Das funktionierte so: Mit Geld aus dem Jugendfonds des Jugendforum Falkensee wurden alle Zutaten eingekauft und dann mit dem Lastenrad allen Teilnehmenden vor die Haustür gebracht. Einen Tag später wurde online über Zoom zusammen gebacken. Nachdem das so gut geklappt hat soll am 14. März 2021 um 14 Uhr eine weitere Backaktion stattfinden. Dieses Mal sollen vegane Zimtschnecken gemacht werden. Um sich anzumelden reicht eine kurze Nachricht auf Instagram an @f4ffalkensee oder eine E-Mail an info@jugendforum-fks.de. Ziel der Veranstaltungen ist es Menschen aller Altersgruppen vegane Rezepte näherzubringen und zu zeigen, dass man mehr vegan (und lecker!) essen kann als man vielleicht denkt. Eine vegane Ernährung spart tatsächlich eine Menge CO2. Der britische Ökologe Joseph Poore hat errechnet, dass ein deutscher Veganer jährlich durchschnittlich zwei Tonnen CO2 weniger verbraucht als ein Deutscher, der Fleisch isst. Das liegt vor allem an der Produktion und dem notwendigen Agrarland. Mehr Informationen dazu gibt es am Sonntag während der Backaktion.

(Quelle: spiegel.de)


Eine Zeitung, die deinen Namen trägt?

+++ Hast du einen treffenden Namen für unser neues Magazin, dass wir ab April (hoffentlich) einmal im Monat rausbringen wollen? +++

In dem neuen Magazin (ohne Namen) wollen wir zusammen mit den Schulen und Schülerzeitungen junge Menschen aus Falkensee zu Wort kommen lassen, aus ihrem Alltag berichten und dich und alle anderen jungen Menschen über alles Wichtige in der Umgebung auf dem Laufenden halten.

Wenn du Namensvorschläge hast, schreibe uns gerne über Instagram @jugendforumfks oder per Mail an redaktion@jugendforum-fks.de. Dort nehmen wir auch gerne schon Artikel, Kommentare, Bilder, Berichte und alles andere spannende entgegen, was du zum Magazin beitragen möchtest.

Ab dem 08. März kannst du dann über eine Auswahl an Vorschlägen bei Instagram abstimmen.

Wir freuen uns auf deine Vorschläge.
Das Jugendforum Falkensee. 🦊


IMMER NUR AM HANDY…!

Jugendforum Falkensee bietet in Lockdown-Zeiten Online-Angebote an

Auch im neuen Jahr ist die Covid-19-Pandemie unterwegs und beeinträchtigt unser aller Leben. Trotz dieser Umstände möchte das Falkenseer Jugendforum weiterhin durchstarten und viele Angebote regelgerecht unterbreiten und somit Falkensee interessanter für Jugendliche machen.

Ganz besonders interessant wird es am 20.01. ab 17 Uhr auf Zoom: Dort erzählen Antonia, Theobald und Anaïs vom Jugendforum von ihren Auslandserfahrungen, die sie nach dem Schulabschluss gesammelt haben. Dabei geht es zum einen um den Freiwilligendienst über „weltwärts“ und „Work and Travel-Angebote“. Zum anderen berichten sie von ihren Erlebnissen und Erfahrungen aus Malawi, Peru und Ecuador. Es soll ein offener Gesprächsraum sein: Nach den interessanten Berichten mit vielen Fotos können Fragen gestellt und diskutiert werden. „Wie bewerbe ich mich?“ oder „Wie finde ich das Richtige Projekt für mich?“ sind Fragen, welche die drei gerne beantworten werden.

Spielerisch wird es am 28.01. ab 18:00 Uhr auf Discord: Die Veranstaltungsreihe der Vollmond-Spieleabende soll in diesem Jahr wieder aufgenommen werden und findet erstmals online statt. Zusammen kann man bei den Online-Versionen von „Stadt, Land, Fluss“, „Wer bin ich?“ oder weiteren Spielchen Spaß haben und sich die Zeit vertreiben.

Dauerhafte Angebote sind zum einen der öffentliche JuFo-Discord-Server (https://discord.gg/uM4W8Tx), auf welchem man sich es in verschiedenen Chaträumen gemütlich machen kann, um mit seinen Freund*innen zu quatschen, Online-Spiele zu spielen oder neue Bekanntschaften zu schließen und somit gemeinsam nach dem Home-Schooling die Freizeit zu gestalten. Auch kann man sich dort treffen, um gemeinsam Hausaufgaben zu machen, sich gegenseitig zu helfen oder politisch zu diskutieren. Also schaut vorbei und quatscht mit! Weiterhin steht seit Anfang des Jahres der JuFo-Minecraft-Server (Adresse: 161.97.118.61) für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Hier können jederzeit Interessierte dazukommen, zocken und ihre ganz eigene, virtuelle Welt aufbauen. Als gemeinsames Projekt aller spielenden Jugendlichen soll der Traum eines Jugendzentrums virtuell verwirklicht werden. Kommt vorbei und tobt euch aus!

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Der Gang zum Laden soll Keine Angst bereiten

Jugendforum Falkensee bietet erneut Einkaufshilfe an

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Wie schon im Frühjahr stellt das Jugendforum wieder seine fleißigen Radler*innen zur Verfügung, um für Risikogruppen und deren Angehörige in Falkensee während der Krisenzeit einkaufen zu gehen. Mit einem Lastenrad und zwei Fahrradanhängern will die Gruppe sich für die Hilfesuchenden einsetzen. Was schon während dem ersten Lockdown dankend angenommen wurde, soll jetzt bis zum 10. Januar wieder angeboten werden.

Interessent*innen können direkt auf der Website des Jugendforums Falkensee ein Bestellformular ausfüllen, sich per E-Mail melden, einfach anrufen und insbesondere für Hörgeschädigte bietet die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung ihre Faxdienste an und alle Informationen werden dann an das Jugendforum weitergeleitet.

Gerne dürfen sich auch interessierte helfende Hände melden, die sich ebenfalls gerne auf diese Weise engagieren wollen.

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Flyer des Jugendforums zum Verteilen
Flyer_Corona-Einkaufshilfe.pdf
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LANGEWEILE IM LOCKDOWN? #jufozockt

Öffentlicher Minecraft-Server wird ab sofort angeboten

Wir haben ab jetzt einen öffentlichen Minecraft-Server! Wir versuchen so gut wie möglich, auch in diesen Zeiten für euch da zu sein und Angebote zu machen. Lasst uns also gemeinsam ein wenig zocken und auf unserem Discord-Server (https://discord.gg/uM4W8Tx) quatschen. Weitere Online-Angebote werden in den nächsten Tagen folgen.
Die Server-Adresse ist 161.97.118.61 .

GUTEN RUTSCH UND EIN FROHES NEUES JAHR 2021!

Wir haben 30 Falkenseer*innen aus den verschiedensten Initiativen und Organisationen gefragt, was sie sich für das neue Jahr wünschen. Hier habt ihr das Video dazu.

Was wünscht ihr euch für das neue Jahr? Schreibt uns eure Wünsche und Ideen gerne auf Instagram, Facebook, Twitter oder per Mail!

Wir hoffen, ihr habt trotz aller Umstände einen schönen Silvester-Abend. Haltet euch an die bestehenden Regeln und kommt gut ins neue Jahr! Bleibt gesund und munter. Wir hoffen, dass sich eure Wünsche erfüllen und ihr eure Ziele erreichen werdet.


DIE BÜRGER*INNEN HABEN GESPROCHEN!

Vernetzungsgruppe Contra-Hallenbad reagiert auf das Ergebnis des Bürger*innenentscheides zum Hallenbad

Eine jahrelange Diskussion, hitzige Debatten und der Austausch von Argumenten sollten nun das lang ersehnte Ende erreicht haben. Mit dem Bürger*innenentscheid zu der Frage, ob das geplante Hallenbad gebaut werden soll, hatten die Einwohner*innen Falkensees die Möglichkeit, selbst über die (Nicht-)Umsetzung des umstrittenen Projektes zu entscheiden.

Die Vernetzungsgruppe Contra-Hallenbad respektiert und akzeptiert das Abstimmungsergebnis. Wir freuen uns sehr über die hohe Wahlbeteiligung an diesem demokratischen Prozess. Gerade mit unserer Öffentlichkeitskampagne konnten wir viele Menschen davon überzeugen, den Weg zur Abstimmungsurne zu beschreiten. Wir sind auch damit zufrieden, dass wir 5500 Menschen von unserer Position überzeugen konnten. Dies zeigt, dass unsere Kritikpunkte berechtigt waren und die Hallenbadplanung viele Menschen nicht überzeugt hat. Der Wunsch, dieses Bad zu bauen, ist durch das Ergebnis jedoch deutlich geworden.

Wir hoffen, dass nach den stark geführten Debatten und dem Wettstreit um die beste Lösung inner- und außerhalb der SVV die politische Zusammenarbeit konstruktiv wieder aufgenommen werden kann. Wir bedanken uns für die große Unterstützung im Zuge der letzten Wochen und freuen uns darauf, zukünftig erfolgreich und konstruktiv an der Weiterentwicklung unserer Stadt zusammenzuarbeiten.


Stimmen auch Sie mit NEIN zum Hallenbad! Kampagne der Vernetzungsgruppe Bürger*innenentscheid:

Wir kämpfen gemeinsam für eine wirtschaftlich verantwortungsvolle, sozial verträgliche und ökologische nachhaltige Zukunft unserer Gartenstadt Falkensee. Zu dieser gehört für uns nicht ein Hallenbad mit Kegelbahn, welches sowohl finanziell, wie auch ökologisch eine große Belastung für uns darstellt. Mehr Informationen zur Kampagne der Vernetzungsgruppe sind hier zu finden.

 

Außerdem können Sie sich hier unseren Flyer runterladen. Mit diesem können Sie ebenfalls gerne werben und viele Falkenseer*innen von unseren Standpunkten überzeugen.

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Vorderseite des Flyers
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Statements für ein NEIN!
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Rückseite des Flyers
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Ausführliche Argumentationen für ein NEIN!
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GEMEINSAM FÜR FALKENSEES ZUKUNFT

Breite Zusammenarbeit von Falkenseer Initiativen und Ortsverbänden zur Ablehnung des geplanten Hallenbades

Am Sonntag, den 15.11.2020 wird es soweit sein: Mit dem Bürgerentscheid zum Hallenbad findet die langwierige Debatte ihren Schlusspunkt. An diesem Tag werden die Bürger*innen der Stadt Falkensee über das Schicksal der im Dezember 2019 erteilten Baugenehmigung entscheiden. „To build, or not to build“ lautet dann die Frage an alle Wahlberechtigten. Das nötige Quorum wird erreicht, wenn über 9.000 Wahlberechtigte mit „Ja“ stimmen und es nicht mehr „Nein“-Stimmen gibt. Um die Falkenseer Bürger*innenschaft davon zu überzeugen, die aktuelle Hallenbadplanung abzulehnen, haben sich verschiedensten Initiativen, Organisationen und Fraktionen der SVV vernetzt. Jede Gruppe vertritt dabei selbst verschiedene Interessen und bringt unterschiedliche Argumente an, welche sich alle gegen den Bau des aktuell geplanten Hallenbades aussprechen. Ob Intransparenz, fehlende Ökologie und Nachhaltigkeit, negative Auswirkungen auf den Klimaschutz, ein zu hoher Energieverbrauch, zu hohe Kosten und eine damit verbundene unsichere finanzielle Zukunft der Stadt oder fragwürdige Vorgänge seitens der Hallenbad-Befürworter*innen in den letzten Jahren: Durch die nun vernetzten Initiativen wird eine breite Falkenseer Bürger*innenschaft vertreten, welche der festen Überzeugung ist, dass die aktuelle Variante der Stadt in Zukunft nicht gut tun wird.

Grafik: Jugendforum Falkensee/Marius Miethig
Grafik: Jugendforum Falkensee/Marius Miethig

Mit dem Jugendforum, der Jungen Union Havelland und dem Jugendbeirat der Stadt Falkensee sind drei Vertretungen der jungen Generation dabei, die neben den ökologischen Folgen vor allem die finanziellen Folgen und Belastungen in Zukunft ausbaden müsste. Viele andere Vorhaben und Investitionen in der Stadt, welche für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung wichtig sind, wären mit dem Bau des Hallenbades nicht mehr realisierbar. Mit dem BISF e.V., dem ADFC, der Umwelt-AG der Lokalen Agenda 21, der Falkenseer Ortsgruppe von FridaysForFuture, der Baumschutzgruppe Finkenkrug und der Fraktion der Grünen sind die ökologischen Kritikpunkte an der aktuellen Planung stark vertreten. Abgerundet wird die argumentative Vielfalt des Zusammenschlusses durch die Interessensgemeinschaft Zentrum (IGZ), drei CDU-Vereinigungen (MIT Mittelstands- und Wirtschaftsunion Havelland, Senioren-Union Falkensee, Junge Union Havelland) und die Fraktionen der FDP, der Freien Wähler und der CDU, welche sich vor allem finanzielle Sorgen bezüglich der Zukunft der Gartenstadt machen. Alle Aspekte werden zusammengefasst und übersichtlich dargestellt auf der Homepage des „Bündnis Zukunftsfähiges Hallenbad“ (https://boehfalkensee.wordpress.com/). Dort können sich die Bürger*innen gerne jederzeit informieren und Begründungen und Argumente erfahren, die gegen die aktuelle Hallenbadplanung sprechen.

Die vernetzten Gruppen wollen im Schlusssprint zur Abstimmung die Bürger*innen davon überzeugen, sich am demokratischen Prozess des Entscheides zu beteiligen und den Weg zur Abstimmungsurne zu bestreiten. Dabei werben wir dafür, auf dem Stimmzettel das Kreuz bei „Nein“ zu setzen. Damit spricht man sich schließlich nicht generell gegen eine Schwimmhalle in der Stadt aus, sondern lediglich gegen die aktuell geplante, die nach der Ansicht der vernetzen Gruppen wirtschaftlich wie ökologisch verheerende Folgen für unsere Gartenstadt hätte.

Weitere Gruppen, Initiativen und Organisationen, welche sich der Vernetzungsgruppe anschließen wollen, sind jederzeit herzlich dazu eingeladen. Bei Interesse kann man sich unter info@jugendforum-fks.de melden. Die Mail-Adresse steht auch für jegliche Fragen von Falkenseer*innen zur Verfügung.

Foto: Jugendforum Falkensee/Marius Miethig
Foto: Jugendforum Falkensee/Marius Miethig

SPENDENSAMMLUNG FÜR GEFLÜCHTETE AUF LESBOS

Jugendforum sammelt beim letzten Freiluftkino Spenden für STAND BY ME LESVOS

Infolge des Großbrandes und der damit verbundenen Zerstörung des Flüchtlingslagers Moria auf der griechischen Insel Lesbos hat sich das Jugendforum Falkensee entschieden, auf der achten und letzten Vorführung des Jugendforum Sommerkinos im Gutspark, Spenden für die geflüchteten Menschen auf Lesbos zu sammeln, die bei dem Brand ihr ganzes Hab und Gut verloren haben. Insgesamt kamen so 500 Euro zusammen, die nun an die griechische Organisation STAND BY ME LESVOS übergeben wurden.

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Seit 2015 existierte das Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos, nahe der türkischen Grenze. Ursprünglich war das Lager für etwa 2.800 Personen ausgelegt. Jedoch wurde diese Grenze bereits kurz nach der Eröffnung überschritten und die Zustände im Lager wurden schnell chaotisch. Unter anderem gab es 2016 einen Brand, der etwa 60 Prozent des Lagers zerstörte und auch danach brannte es mehrmals. Immer wieder gab es aufgrund der Überfüllung, den fehlenden hygienischen Einrichtungen und fehlender medizinischer Versorgung, schlechter Versorgung mit Nahrung und zuletzt aufgrund von Corona-Infektionen Unruhen, bei denen seit 2016 mehrere Menschen starben. Zeitweilig lebten etwa 20.000 Menschen, also etwa sieben Mal so viele Menschen wie vorgesehen, in dem Lager, zuletzt etwa 13.000. „Die Situation war bereits vor dem Brand nicht auszuhalten.“, schildert Charlotte Lang vom Jugendforum Falkensee. „Mehr als 160 Personen mussten sich eine Toilette teilen, eine Dusche für mehr als 200 Personen. Und Wasser gab es auch viel zu wenig. 1300 Personen teilten sich einen Wasserhahn. Dass alles vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist absolut unverantwortlich. Sowohl von der griechischen Regierung, aber auch von allen EU-Staaten, die um die Lage auf den griechischen Inseln wissen.“ 

Proteste nach dem Brand
Foto: Stand By Me Lesvos

Seit März gab es eine strikte Ausgangssperre, die den Flüchtlingen verbat, das Lager zu verlassen. Nur Arzt- oder Anwaltbesuche waren noch erlaubt. Trotzdem wurden im September 35 Menschen positiv auf die Virusinfektion SARS-CoV-2 getestet. In der Nacht vom 08. auf den 09. September gab es einen großen Brand, der 80 Prozent des Lagers zerstörte. Die meisten Geflüchteten verloren dabei die letzten Gegenstände, die sie noch besaßen, dazu Papiere und ihre Behausungen. Wie es zu dem Brand kam, ist bisher noch nicht geklärt worden. „Eine Diskussion über die Täter bringt uns jetzt allerdings nicht voran. Die Menschen dort leiden unter traumatischen Erfahrungen. Und während sich bei uns über die Maskenpflicht in Läden und im ÖPNV beklagt wird, sind die Geflüchteten seit März in einem viel zu kleinen Camp ohne eine ausreichende Versorgung eingesperrt.“, erklärt Anaïs von Fircks vom Jugendforum.

Das abgebrannte Camp Moria auf Lesbos
Foto: Stand By Me Lesvos

Die Flüchtlinge leben seitdem auf der Straße, es kam zu Auseinandersetzung mit der Polizei, die Tränengas auch gegen Kinder einsetzte und viele Menschen wurden in das neu eingerichtete Camp in Kara Tepe gebracht. Doch auch dieses ist mittlerweile gefüllt. Mehr als 9.000 Personen leben im für maximal 10.000 Personen ausgelegten Lager. Es fehlen fließendes Wasser zum Trinken oder Duschen, auch die medizinische Grundversorgung und Essen sind knapp. „Die Berichte aus Moria haben uns bereits im letzten Jahr erschüttert. Ich selbst war Anfang des Jahres auf Lesbos, habe dort geholfen und war erschüttert von den Zuständen. Eigentlich wollten wir bereits im März Aktionen starten.“, erklärt Maha Rafati vom Jugendforum und fügt hinzu: „Doch durch Corona war das erstmal nicht möglich. Das Freiluftkino hat dann guten Anklang gefunden, etwa 1.000 Personen waren dabei und so wollten wir die Gelegenheit nutzen und die Menschen auf die schreckliche Lage an den europäischen Außengrenzen aufmerksam machen. Uns geht es hier in Deutschland sehr gut. Und wenn sich unsere Bundesregierung nicht dazu entschließen kann, effektiv zu helfen, so muss zumindest die Zivilbevölkerung schauen, was sie tun kann. Wir freuen uns deshalb, dass insgesamt 500 Euro gespendet wurden.“

Das gespendete Geld geht nun an die griechische Organisation STAND BY ME LESVOS. Im Gegensatz zu vielen anderen Hilfsorganisationen, setzt sie auf ein Empowerment der Geflüchteten und besteht deshalb aus griechischen Freiwilligen und selbstorganisierten Flüchtlingen. Bei der Videokonferenz zur Übergabe der Spenden erklärt der Mitgründer Mixalis: „Wir wollen die Geflüchteten in die Arbeit einbinden und ihnen die Möglichkeit geben, sich selbst zu helfen. Wir leben hier gemeinsam und müssen diese Situation zusammen meistern. Ohne das Engagement der Geflüchteten wäre diese Arbeit gar nicht möglich.“ Die Organisation setzt sich vor Ort unter anderem dafür ein, dass Flüchtlinge allen Alters ihre Ausbildung verbessern und neue Fähigkeiten erlernen. Mit verschiedenen lokalen Organisationen werden weitere Projekte, wie eine Busverbindung auf der Insel, Müllsammelaktionen oder das Corona Awareness Team initiiert und organisiert. Nach dem Brand in Moria ging es auch darum möglichst vielen Menschen erst einmal einen Schlafsack oder eine andere Schlafmöglichkeit zu organisieren. Der Kontakt zu der Organisation entstand über die Initiative „Willkommen in Falkensee“.

 

Die Gruppe benötigt weiterhin dringend Spenden. Wenn Sie sich an der Aktion beteiligen möchten, spenden Sie bitte an:

BANK ACCOUNT

Piraeus Bank

Account No. 5709086466501

IBAN GR4201727090005709086466501

SWIFT-BIC PIRBGRAA

Bank address: P. Kountourioti 17,

81100, Mytilene, Lesvos.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://standbymelesvos.gr/

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

2019 und 2020 kamen insgesamt knapp 100.000 Geflüchtete nach Griechenland. Diese Menschen auf alle EU-Länder zu verteilen ist eigentlich die Aufgabe der Europäischen Union. Stattdessen wird momentan darüber diskutiert, wie man die Menschen schneller abschieben kann und ob Aufnahmelager außerhalb der europäischen Grenzen aus diesem Grund nicht besser geeignet seien.

Foto: Stand By Me Lesvos
Foto: Stand By Me Lesvos

Im brandenburgischen Landtag hat die AfD-Fraktion am 24. September den Antrag gestellt, alle vollziehbar Ausreisepflichtigen sofort abzuschieben. Darüber hinaus solle eine Abschiebehafteinrichtung eingerichtet werden. Grund dafür war der Antrag der Fraktion DIE LINKE, die forderte, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen die Menschen möglichst schnell von Lesbos zu evakuieren und aufgrund der Bereitschaft vieler Kommunen und Länder einen Teil davon in Deutschland aufzunehmen, in Brandenburg 350 Personen über den üblichen Verteilschlüssel hinaus. Beide Anträge wurden auf der Sitzung des Landtages jedoch abgelehnt.

„Der Antrag der AfD war für uns beschämend und zeugt von der menschenverachtenden Haltung, die in der AfD herrscht.“, kommentiert Lennart Meyer vom Jugendforum. „Menschen erfahren auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Hunger schlimmes Leid, ihnen wird das Recht auf Asyl verwehrt und sie werden auf engem Raum zusammengepfercht. Das geht gegen unsere Vorstellung von einem gerechten Europa. Der Antrag der AfD ist deshalb blanker Hohn. Uns ist es wichtig zu zeigen, dass die Zivilgesellschaft dem nicht zustimmt. Mit einer Aktion vor dem Landtag, bei der wir zwei Zelte nachgebaut haben, wollten wir darauf aufmerksam machen, wie katastrophal die Situation dort ist. Leider hat sich der Landtag gegen den Antrag der LINKEN ausgesprochen. Deutschland muss seine Verantwortung in Europa wahrnehmen und als Vorbild voran gehen.“

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Ende September hat sich die Bundesregierung nach langen Diskussionen und erst nach dem Brand dazu bereit erklärt, knapp 2000 Menschen aus Griechenland aufzunehmen. Am 30. September landeten 139 Geflüchtete in Hannover. Was mit den Menschen passiert, die weiter in Griechenland ausharren ist nicht geklärt. Und auch an auf der Balkanroute stauen sich die Menschen an der Grenze nach Kroatien und in überfüllten Lagern. Strenge Polizeikontrollen und ein sofortiges Zurückdrängen nach Bosnien-Herzegowina machen die weitere Flucht unmöglich. Mit dem nahenden Wintereinbruch wird die Lage dort wahrscheinlich noch dramatischer.


MEHR ALS 30 BÄUME ZUM EINHEITSJUBILÄUM

Erfolgreiche Baumpflanzaktion des Jugendforums zum Tag der deutschen Einheit im Kinderstadtwald

Am Samstag, den 3. Oktober, am Tag der deutschen Einheit, haben sich etwa 50 Menschen an der Baumpflanzaktion des Jugendforums und der Baumschutzgruppe Finkenkrug unter dem Motto #Einheitsbuddeln beteiligt und mehr als 30 Bäume im Falkenseer Kinderstadtwald gepflanzt.

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Seit 2014 existiert der Kinderstadtwald. Damals wurde die Fläche, nahe des Bahnhofs Seegefeld, der Baumschutzgruppe von der Stadt Falkensee zur Verfügung gestellt. In den folgenden Jahren wurde damit begonnen die Fläche zusammen mit interessierten Menschen aufzuforsten. Hintergrund und Ziel dieser Aktion ist es, Kinder sowie Erwachsene an die Thematik heranzuführen und darauf aufmerksam zu machen, welche Bedeutung Bäume für unser Leben besitzen und wie anspruchsvoll und zeitaufwendig die Entstehung eines Waldes ist. In diesem Versuchslabor kann nun das Pflanzen und die Pflege von Bäumen geprobt werden. Im Zuge dessen, hat das Jugendforum 2019 zum ersten Mal die Aktion #Einheitsbuddeln durchgeführt. Aus einer bundesweiten Initiative hervorgehend, ist eine Tradition entstanden, die das Erinnern an die deutsche Geschichte mit dem vorausschauenden Blick in die Zukunft verbindet. „Ziel ist es, dass jede*r Deutsche am Tag der deutschen Einheit einen Baum pflanzt und so alle gemeinsam für Themen wie Insektensterben, Klimawandel oder die wachsende Zahl an Waldbränden sensibilisiert werden.“, erklärt Theobald Goltz vom Jugendforum „Daraus folgend bieten wir dann die Möglichkeit vor Ort etwas für die Natur und das Klima tun.“ Denn Aufforstung ist nach einer Studie der ETH Zürich die vielversprechendste Möglichkeit die drohende Klimakrise abzuwenden bzw. einzudämmen. Bis zu eine Milliarde Hektar Land müssen laut der Studie neu mit Bäumen bepflanzt werden um zwei Drittel der bislang von Menschen verursachten CO2-Emissionen zu binden und so eine reale Chance auf ein Erreichen des 1,5 Grad-Ziels aus dem Pariser Klimaabkommen zu erlangen.

Foto: Jugendforum Falkensee/Sarah Ripp
Foto: Jugendforum Falkensee/Sarah Ripp

Am Samstag waren etwa 50 Menschen allen Alters im Kinderstadtwald dabei. So konnten mehr als 30 Bäume zum 30-jährigen Jubiläum der deutschen Einheit gepflanzt werden. Neben verschiedenen Ahornbäumen und Eichen konnten auch Kastanien, Birken, verschiedene Obstbäume, Erlen, Haselnüsse und auch bienenfreundliche japanische Schnurbäume und Kornelkirschen gepflanzt werden. Drei der Bäume wurden vom Hellweg Bau- und Gartenmarkt in Falkensee gespendet. „Wir haben uns über die rege Teilnahme und das Interesse an der Aktion gefreut. Nun ist es wichtig, dass die Bäume in der nächsten Zeit gut gewässert werden, damit sie fest anwurzeln und sicher über den Winter kommen.“, ruft Charlotte Warnhoff vom Jugendforum auf. „Wir haben bereits im Sommer online eine Doodle-Liste erstellt, auf der sich interessierte Menschen eintragen können, die beim Wässern helfen möchten. Man kann sich dabei dann immer für eine Woche eintragen, in der man dann das Gießen übernimmt. So kann sichergestellt werden, dass die Bäume und Büsche nicht vetrocknen.“ Die Liste dafür ist online unter doodle.com/poll/nx3uh96mdyvtdgnx zu finden. Vor Ort stehen ein großer Kanister sowie mehrere Gießkannen bereit. Das Jugendforum und die Baumschutzgruppe freuen sich über Hilfe beim Pflegen des Kinderstadtwaldes.


BIOFREUNDE ÜBERREICHEN SPENDE ANS JUGENDFORUM

Etwas versteckt liegen die Biofreunde auf dem Gewerbehof hinter der Löwenapotheke. Seit 2018 wird der Laden von Katja Stieball und Claudia Dube betrieben. Als im Zuge der Corona-Pandemie im Juli die Mehrwertsteuer von 19 % auf 16 % beziehungsweise von 7 % auf 5 % herabgesetzt wurde, entschlossen Sie sich zu einem besonderen Schritt. Die Kund*innen haben die Wahl, ob sie die Vergünstigung an der Kasse ausgezahlt bekommen oder ob Sie das Geld spenden möchten. Am Anfang des Monats wird entschieden, wem das Geld zugutekommen soll. So wurde im Juli der Förderkreis für Kinder, Kunst und Kultur in Falkensee e.V. unterstützt. Im August sind nun 622,00 EUR an Spenden zusammengekommen. Dieses Geld haben Katja Stieball und Claudia Dube nun dem Jugendforum Falkensee gespendet.

Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer
Foto: Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

„Wir freuen uns darüber, dass das Jugendforum hier in Falkensee so aktiv ist und sich für die Interessen und Belange von Jugendlichen stark macht.“, erklärt Katja Stieball. „Besonders begeistert waren wir vom Freiluftkino, dass die Jugendlichen seit Juli im Gutspark veranstalten“, ergänzt Claudia Dube. „Wir hoffen, dass sie mit dem Geld weiterhin schöne Veranstaltungen organisieren können. Bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten hilft das Geld sicherlich nicht. Wir hoffen aber, dass die Suche schnell erfolgreich ist.“

Das Jugendforum ist von der Aktion begeistert. „Wir freuen uns sehr, dass es in Falkensee lokal geführte Geschäfte gibt, die sich nicht nur das Thema Umweltfreundlichkeit auf die Fahnen schreiben, sondern auch noch etwas für die örtlichen Initiativen tun.“, sagt Anaïs von Fircks vom Jugendforum. „Wir hoffen, dass auch in den nächsten Monaten viele Menschen bei den Biofreunden einkaufen gehen, damit auch noch einige weitere Initiativen unterstützt werden können. Wir bedanken uns herzlich und wünschen für die Zukunft weiterhin alles Gute.“, fügt Louis Ripp vom Jugendforum hinzu.